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Aufführungstermine

Hier kannst du Termine für Niedersachsen eintragen oder nachlesen.

Schultheaterkalender

des Verein zur Förderung des Schultheaters im Regierungsbezirk Braunschweig e.V

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Fachtag in Göttingen

am24. und 25. Mai im Rahmen der Niedersächsischen Schultheatertage"

Im Rahmen der „Niedersächsischen Schultheatertage“ in Göttingen findet am
24. und 25. Mai eine Fachtagung zum Thema „Theater und Film“ statt. Nähere
Informationen erhalten sie unter. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Es gibt nur 60 Plätze!
https://vedab.nibis.de/flyer.php?mid=1271&vid=85436.

Workshopangebot des Fachverbandes

Workshop mit Martin Crome am 20. Februar 2016 im Bremer Volkshaus

Am 20. Februar veranstaltete der Bremer und der Niedersächsische Fachverband in Zusammenarbeit mit dem BVTS einen Workshop mit Martin Crome. 11 interessierte Lehrerinnen und Lehrer erfanden Leitmotive für Macbeth und MacDuff, erzeugten Klangräume zum Sommernachtstraum und Macbeth und lernten dabei die Sprache der Musik kennen.

Die Beteiligten stellten fest, dass man kein Musiklehrer sein muss, um Geräusche in Produktionen einzubauen. Die Teilnehmer waren von Martin Crome und seinem Fachwissen sehr begeistert und wünschten sich einen weiteren Workshop mit dem Spielleiter von der Eichenschule aus Scheeßel.

Fortbildungszentren / Angebote zu Theater.Sprache (SDL Erfurt 2016)


1. Sommerakademie Brandenburg/Berlin
LISUM Berlin-Brandenburg / Struveweg / 14974 Ludwigsfelde
Vier Werkstatt-Angebote als 3,5 tägige Kompaktkurse: Do, 16.7.15 (10:00 Uhr) – So, 19.7.15 (14:00 Uhr):
Hans Martin Ritter, Roland Matthies, Christian Kesten, Hans-Eckardt Wenzel (s. unten)

Übernachtung vor Ort
https://www.facebook.com/pages/Sommerakademie-TheaterSchule-Brandenburg/216138725146832?fref=ts

http://www.kubigs.de/


2. LI (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) Hamburg
Außenstelle Hartsprung 23 / 22 Hamburg / Haus A – Theaterhalle

- Sa, 11.7.15 (10 – 19 Uhr): Kick-Off zum SDL-Thema „Theater.Sprache“ (Michael Müller)

- Fr, 28.8.15 (17 – 22 Uhr) + Sa, 29.8.15 (10 – 19 Uhr): Schwerpunkt Sekundarstufen (Sigrid Meßner)

- Fr, 4.9.15 (17 – 22 Uhr) + Sa, 5.9.15 (10 – 19 Uhr): Schwerpunkt Grundschule/5_6 (Jens-Jacob de Place)

http://li.hamburg.de/theater/

http://tis.li-hamburg.de/web/guest/catalog/detail?tspi=32063_


3. Akademie für Schultheater Nürnberg

- Fr, 3.7.15 (14 – 19 Uhr) + Sa, 4.7.15 (10-18 Uhr): Sprechen und Sprache im Schultheater (Claudia Sendlinger)

- ein weiterer zweitägiger Kurs (Leitung Clemens Risi / André Studt) im Wintersemester ist zurzeit noch in Planung und wird demnächst auf der Website veröffentlicht:
http://www.schultheater-akademie.de/kursprogramm/index.shtml


4. Schultheater Studio Frankfurt a.M.

Informationen über die Website: http://schultheater.de/

alle Veranstaltungen werden außerdem demnächst direkt an die Landesverbände verschickt



zu 1. TheaterSchule -Sommerakademie Brandenburg/Berlin 2015


Werkstatt 1

Hans Martin Ritter:

Mit Shakespeare in den Fluss und die Verwirrung der Gefühle

Das Material besteht aus kleinen szenischen Fragmenten Shakespeares und Fragmenten einzelner seiner Sonette. Die Textfragmente lösen sich aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen, fügen sich neu zusammen. Das lässt neue Situationen und Brüche entstehen.

Die Vorgehensweise orientiert sich an elementaren Prozessen der Schauspielarbeit. Gegenstand sind: die Verbindung von Stimme, Sprache und Körperaktion, die Wege vom Text zur Äußerung, die Eröffnung von Aktions- und Vorstellungsräumen, von Beziehungen, die Ausformung von Teilmomenten, deren Brechungen und Verschweißungen in einem Gesamtprozess. Zum situativen Sprechen in offenen Situationen tritt das monologische Sprechen, das Partner sucht – ggf. auch im Publikum, und unterschiedliche Spielarten des chorischen Sprechens: des zersplitterten, des musikalisch strukturierten, des kompakten rhythmisierten Chors usw.

Das Ziel ist eine szenische Performance, die ihren Probencharakter behält und Erarbeitungsweisen durchscheinen lässt.

Hans Martin Ritter war langjährig an der Universität der Künste Berlin im Institut für Theaterpädagogik und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Schauspielausbildung tätig. Darüber hinaus trat er mit literarisch-musikalischen Soloprogrammen und Szenischen Monologen auf, auch als Ensembleschauspieler und als Pianist (Kammermusik/ Liedbegleitung).

Buchpublikationen im Kontaktfeld der Theater- und Schauspielpädagogik, der Literatur-, Theater-, Musik- und Sprechwissenschaft – u.a.: Ausgangspunkt: Brecht. Versuche mit Lehrstücken – Recklinghausen 1980. Das gestische Prinzip bei Bertolt Brecht – Köln 1986, Wort und Wirklichkeit auf der Bühne – Münster 1997 (3. A. 2014), Sprechen auf der Bühne – Berlin 1999 (2. A. 2009), Der Schauspieler und die Musik – Berlin 2001, ZwischenRäume. Theater-Sprache-Musik. Grenzgänge zwischen Kunst und Wissenschaft – Berlin/Milow 2009, Nachspielzeit. Aufsätze zu theaterästhetischen und theaterpädagogischen Fragen – Berlin 2014.

www.hansmartinritter.de


Werkstatt 2

Roland Matthies:

TRUST – performative Annäherung an einen Theatertext von Falk Richter

Binden, Trennen. Kaufen, Verkaufen. Beziehungen entstehen und zerfallen in immer kürzeren Zeiträumen. Die Grundlagen und Mechanismen menschlicher Bindungen werden immer unsicherer: sie unterliegen offenbar den gleichen Gesetzen wie die des Marktes: den Gesetzen des Wettbewerbs. Was bedeutet in diesem Kontext noch der Begriff des Vertrauens?

Falk Richters Theatertext ist eine Partitur, die viele Möglichkeiten für Spielanlässe bietet. Die Sprache will sinnlich umgesetzt sein, für den Sprachrhythmus müssen szenische Realisationsmöglichkeiten gefunden werden. Das Lautmaterial des Textes hat eine elementare Kraft, die ergriffen und eingesetzt sein will. Falk Richters Sprache verlangt auf der Bühne nach einer körperliche Umsetzung, will in Bewegung verwandelt werden. Da es keine vom Autor vorgegebenen Figuren gibt, ist es umso essenzieller, adäquate Sprechhaltungen für die Texte zu finden.

Text – Rhythmus – Stimme – Artikulation – Körper - Bewegung - Sprachgebärde – Sprechhaltung - : der Text TRUST von Falk Richter soll uns als Forschungsmaterial dienen, Sprache und Sprechen auf der Bühne in ihren verschiedenen Schichten szenisch zu erforschen. Das Ergebnis dieses Forschens wird eine Performance sein.

Roland Matthies ist Professor für Sprechbildung / künstlerisches Sprechen an der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er lehrt außerdem Story Telling im Master-Studiengang Performance Studies an der Universität Hamburg sowie an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Derzeit inszeniert er „Opfer – eine zeitgenössische Nô-Performance nach A. Tarkowski“ am Maschinenhaus Essen, wofür er im Sommer 2014 ein Artist-in-Residence-Stipendium der Ingmar-Bergman-Stiftung auf Fårö in Schweden erhielt.

www.wort-und-tat.net/

Werkstatt 3

Christian Kesten:

Sprache als Material. Klangliche und performative Aspekte des Sprechens in theatralen Zusammenhängen.

Wie klingt Sprechen? In dieser Werkstatt werden Sprache und Sprechen aus ihrem semantischen Umfeld herausgelöst und das Klangliche in den Vordergrund gerückt. Anhand von Game Pieces und Improvisationsmodellen untersuchen wir, wie Sprache an sich schon musikalisch ist und weiter musikalisiert werden kann.

Hören wir in ein Wort hinein, werden die lautlichen Bestandteile zu eigenen Gestalten. Wir betreten das Feld der Lautpoesie. Der Akt der Artikulation rückt in den (performativen) Fokus. Die Artikulationsorgane Lippen, Zunge, Mundraum, Kehlkopf, Atem werden erforscht und bringen lautliches Material hervor.

Das Ausprobieren von Sprach- und Sprechkompositionen von Alessandro Bosetti, Dieter Schnebel, Christian Kesten u.a. bietet den Teilnehmenden den Hintergrund für die spielerische Entwicklung eigener Sprachkompositionen und Sprechperformances.

Christian Kesten untersucht in seiner Arbeit als Vokalist und Performer, Komponist und Regisseur die Verbindungen von Stimme und Aktion, von Musik und Sprache, die Durchdringung von Klang und Stille, von Klang und Raum. Er ist langjähriges Mitglied im Ensemble MAULWERKER, das im Feld von experimenteller Vokalmusik, performativer Musik und Musiktheater arbeitet. Er erhielt verschiedene Stipendien, z.B. Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop 2000 und 2014, sowie Villa Aurora Los Angeles 2007. 2008 gewann er mit der Gruppe antenne pernot den 1. Preis des Realisierungswettbewerbs operare08. Kompositionsaufträge u.a. aus Berlin (Solistenensemble Kaleidoskop u.a.), New York (Ensemble Object Collection), der Schweiz (Ensemble Cercles; Ensemble Rue du Nord). Internationale Aufführungen seiner Arbeiten. Er lehrt experimentelle Musik im Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Schauspielschule „Ernst Busch“ und an der Universität der Künste Berlin. Gastvorträge, –seminare und –workshops an Hochschulen in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, den USA und Kanada.

www.maulwerker.de



Werkstatt 4

Hans-Eckardt Wenzel: Sprache-Gestus-Musik

Das geschriebene Wort ist lautlos.

Was geschieht mit ihm, wenn wir es redend oder singend in die Öffentlichkeit bringen,? Welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch? Welche Techniken stehen dafür bereit? Welche Texte eignen sich zum Gesang? Warum? Und welche nicht? Wie schreibt man ein Lied? Wie unterscheiden sich Rollenlieder von Songs? Welche dramatische Potenz verbirgt sich in einem Lied?

Die Werkstatt widmet sich dem Verhältnis von Sprache und Musik, von Sprache und Gestus, dem Spiel von Worten und Tönen in einem theatralischen Kontext. Duktus und Gesang geben der textlichen Struktur zusätzliche, erweiternde Ebenen. Im Volkslied werden scheinbar literarische Defizite aufgehoben. An praktischen Beispielen sollen Erfahrungen gemacht werden, die das Singen und Sprechen als direkte Ausdrucksform hinterfragen, mit der ein Text neue Impulse erhalten kann: Rhythmus und Melodie

Hans-Eckardt Wenzel ist Autor, Musiker und Regisseur. Er studierte an der Berliner Humboldt-Universität Ästhetik und Theaterwissenschaft. Er lebt als Musiker in Berlin.

Konzerttourneen führten ihn nach Frankreich, Österreich, Türkei, Schweiz, USA, Nikaragua, Kuba, Polen und die Niederlande. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und CDs

www.wenzel-im-netz.de



zu 2. LI Hamburg

Workshop 1 / Kick-Off

Sa, 11.7.15 (10 – 19 Uhr): Kick-Off zum SDL-Thema „Theater.Sprache“ (Michael Müller)

Michael Müller ist Dramaturg, Autor und Leiter der Abteilung Theaterpädagogik am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Müller erhielt 2011 den Mülheimer KinderStückePreis für sein Kinderstück ÜBER DIE GRENZE IST ES NUR EIN SCHRITT, in dem er eindrucksvoll die Lebenswirklichkeit illegaler Migranten in Deutschland schildert: http://www.goethe.de/kue/the/kjt/kjt/stu/de8442443.htm


Workshop 2 / Sekundarstufen

Fr, 28.8.15 (17 – 22 Uhr) + Sa, 29.8.15 (10 – 19 Uhr): Schwerpunkt Sekundarstufen (Sigrid Meßner

Großer Auftritt für..... Trommelwirbel.... die Sprache auf der Schultheaterbühne! Nicht als Statist, der als Träger der Handlung fungiert, sondern als strahlender Protagonist - als das theatrale Mittel der Wahl. Was kann Sprache alles auf der Bühne?  Was passiert, wenn sie fehlt? Wann ist Sprache vertraut? Wie kann man sich eine fremde Sprache zu eigen machen? Wir experimentieren mit Sprechkunst, chorischem Sprechen, Rhythmisieren, Verfremdung, Performance, szenischem Schreiben.... Eine Ideenwerkstatt zu Sprache und Sprechen auf der Bühne. 
Sigrid Meßner ist gelernte Schauspielerin, Regisseurin, Theaterpädagogin und hat über Neue Deutsche Literatur mit einer Arbeit zu Autorenforen im Internet promoviert.

http://www.sigrid-messner.de/


Workshop 3 / Klasse 1-6

Fr, 4.9.15 (17 – 22 Uhr) + Sa, 5.9.15 (10 – 19 Uhr): Schwerpunkt Grundschule/5_6 (Jens Jacob de Place)

Jens Jacob de Place hat Theaterregie und Schauspielpädagogik an der Utrecht School of Arts sowie Theaterwissenschaft an der Universität Kopenhagen studiert und schaut mittlerweile auf 12 Jahre Erfahrung als freiberuflicher Theaterpädagoge und -Regisseur zurück – unter anderem bei Projekten in Kenia, Tschechien, Österreich, Bulgarien, den Niederlande und Dänemark. Er hat nicht nur zahlreiche Workshops im Rahmen von tms geleitet, sondern sich auch auf die Theaterarbeit mit den „Allerkleinsten“ (Theater ab 2 Jahre) spezialisiert.
http://www.deplace.de/



zu 3.Akademie für Schultheater Nürnberg

Theater.Sprache - Sprechen und Sprache im Schultheater [Nr. 13924/2015]
Nürnberg | Freitag, 3. Juli 2015, 14:00 - 19:00 Uhr & Samstag, 4. Juli 2015, 10:00 - 18:00 Uhr

Referentin:
Claudia Sendlinger
Ein gelungener Sprechakt auf der Bühne hat immer – auch im Schultheater – eine gewählte Form und gewählte Mittel. Das Sprechen „passiert“ dem Spieler nicht einfach, sondern ist ein bewusster Vorgang, der mit normaler Alltagssprache nicht bewältigt werden kann. Nicht einmal Theatertexten, die in scheinbar alltäglicher Sprache verfasst sind, kommt man mit Mitteln der Alltagssprache bei. Man braucht eine geeignete Sprechtechnik, den Atem, den Körper, die Stimme: einerseits um das Instrument zur Verfügung zu haben und damit tun zu können, was man will. Anderseits um im Zuhörer Bilder entwickeln und etwas auslösen zu können und im Sinne der Figur zu verhandeln.
Dieser Herausforderung nähern wir uns von 2 Seiten: Wir werden im Seminar zunächst an den handwerklichen Elementen Atem, Stimme, Körper und Artikulation arbeiten um diese dann in der Textarbeit als darstellerische Mittel einzusetzen. Die praktische Arbeit an den eigenen sprecherischen Fähigkeiten mündet also in die Arbeit an Texten unterschiedlicher Epochen und der Frage: Wie kann ich einen fremden Text gemeinsam mit meinen SchülerInnen zu unserem eigenen machen und gleichzeitig die Besonderheiten der Autorensprache respektieren? Über welche Techniken erschließen wir uns einen Text für die Bühne, um vom bloßen Sagen zum Meinen zu kommen und uns und den verkörperten Figuren eine Stimme zu verleihen? Dieser Workshop bietet eine grundlegende Einführung in das Thema „Sprechen/Sprache und Theater“ und steht allen interessierten Lehrkräften offen.Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!


Alle angegebenen Workshops finden statt mit freundlicher Unterstützung des Bundesverband Theater in Schulen e.V. und der Stiftung Mercator!


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