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Jugend spielt für Jugend 2021

Schul- und Jugendamateurfestival

Vom 29. Juni bis 03. Juli 2021 findet das Festival unter dem Motto ALL TOMORROW’S PARTIES statt! Bei Interesse findet ihr alle weiteren relevanten Information im Flyer. 

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JsfJ2021_FlyerWS_14.12.2020.pdf
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ZAT 2020 digital

 

Die erste digitale Zentrale Arbeitstagung des Bundesverbandes Theater in Schulen e.V. (BVTS) nimmt das aktuelle SDL-Thema 2021 Theater.Digitalität in den Fokus und setzt sich inhaltlich passend durch unterschiedliche Im- pulse mit dem ästhetischen Experimentierfeld von Theater und Digitalität auseinander.

Teilnahmegebühr. Wer mehr wissen möchte, sollte sich das Programm herunterladen.

Anmeldung hier

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Jugend spielt für Jugend 2021 - Anmeldung

Was sind digitale, hybride und analoge Theaterformen?

 

Neben der Bühne gibt es sehr viele Spielräume. Hier nennen wir einige analoge, digitale und hybride Spielformen und verlinken sie teilweise mit Beispielen oder unterstützenden Websites. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! 

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Flyer Schauspiel Hannover
JsfJ2021_Flyer_09.11.2020.pdf
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Lernen zu Hause und DS-Unterricht auf Distanz

Der Fachverband Niedersachsen stellt ein Padlet für den DS-Unterricht auf Distanz bzw. zu Hause zu Verfügung. Für weitere Anregungen (hierhin senden) sind wir sehr dankbar! 

Hier geht es zum Padlet


Abitur 2020 mündliche Prüfung

für das Fach Darstellendes Spiel gelten besondere Bedingungen

Hier geht es zum Erlass.


Digitale Veranstaltungsreihe: Kultur macht stark@home

Wie funktionieren Kulturelle Bildungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen trotz Kontaktsperren und Schulschließungen? Welche digitalen und/oder kontaktlosen Lösungen gibt es schon in der Praxis? Und wo kann ich aktuell Gelder beantragen? In der Veranstaltungsreihe „Kultur macht stark@Home“ werden an vier Tagen vier Fördermittelgeber*innen ihre Programme präsentieren. Zusätzlich werden Projekte vorgestellt, die dank kreativer und kurzfristiger Lösungen trotz Corona weitergeführt werden können.

Die digitalen Veranstaltungen finden zwischen dem 27. und 30. April 2020  jeweils von 14.00 Uhr  bis 14.45 Uhr über das Programm Zoom statt. Mit dabei sind folgende Förderprogramme:

  • Montag, 27. April 2020: Musik für alle! (Bundesmusikverband Chor & Orchester)
  • Dienstag, 28. April 2020: Jugend ins Zentrum! (Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren)
  • Mittwoch, 29. April 2020: Total digital! (Deutscher Bibliotheksverband)
  • Donnerstag, 30. April 2020: Stärker mit Games (Stiftung Digitale Spielekultur)

Bitte melden Sie sich bis zum Vorabend des jeweiligen Termins hier an. Am nächsten Morgen erhalten Sie den Link zum Zoom-Konferenzraum.

Bei Fragen erreichen Sie Kristin König, Koordinatorin der Servicestelle Schleswig-Holstein, telefonisch unter 04331/492 700 13 oder per Mail unter koenig[at]lkj-sh.de.

Bei der Veranstaltungsreihe handelt es sich um eine Kooperation der „Kultur macht stark“- Servicestellen aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin. Die Veranstaltungen stehen Interessierten aus allen Bundesländern offen.

Link zur Anmeldung


SdL 2020 in Ingelheim abgesagt

 

Der Vorstand des BVTS hat in Absprache mit dem Landesverband Theater in Schulen in Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung in Mainz das Schultheater der Länder 2020 in Rheinland-Pfalz/Ingelheim abgesagt. Wir bitten alle Betroffenen und an der Veranstaltung Interessierten um Nachsicht und Verständnis für die besondere Situation, deren Entwicklung ja tagtäglich in den Medien verfolgt werden kann. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen, nach sorgfältiger Prüfung und unter Berücksichtigung wissenschaftlicher sowie rahmenbedingender Argumente entschieden, die Vorbereitung der Veranstaltung zu beenden.

Wir drücken unser großes Bedauern aus, wissend, wie viele Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler sich auf den Weg gemacht haben, ihre Stücke zum Thema „global.lokal“ zu entwickeln und wie sehr das Vorbereitungsteam in Ingelheim damit beschäftigt war, die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Festival zu schaffen. Dafür danken wir allen Beteiligten sehr! Wir hoffen, dass es gerade auch vor dem Hintergrund des so aktuell gewordenen Themas, möglich sein wird, das Schultheater der Länder in Rheinland-Pfalz in einem der folgenden Jahren durchführen zu können.

Im Namen des Vorstands des BVTS 


Absage des NiST und Dank

Das Kultusministerium untersagt wegen des Corona-Virus alle Schulveranstaltungen. Davon ist auch das Niedersächsische Schülertheatertreffen betroffen. 

Damit sagt das Kultusministerium auch das Abschlusstreffen, das vom 6. – 10 Juli 2020 in Hannover geplant war, ab. 

 

Die Planungsgruppe und der Vorstand des Fachverbandes bedauern diese Entscheidungen sehr, aber es gibt aufgrund des Runderlasses keine Alternative! 

 

Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen bedanken, die zum Gelingen der Regionaltreffen beigetragen haben!

 

Ein Dank geht an die Spielleiter*innen, die sich auf den Weg zu den verschiedenen Regionaltreffen gemacht haben. Von allen Treffen haben wir viel Gutes gehört.

Ebenso möchten wir uns bei den Schüler*innen bedanken. Ohne euch könnten gar keine Stücke entstehen. Eure Aufführungen waren vielfältig, bunt und außerordentlich! 

Es hat bei allen Treffen wertschätzende Feedbackrunden gegeben. Sowohl die Spielleiter*innen als auch die Schüler*innen haben dazu beigetragen, dass alle Stücke konstruktiv besprochen wurden. 

Die Treffen waren erst möglich, da es ganz hervorragende Gastgeber gab: Herzlichen Dank an die ausrichtenden Schulen und Kindergärten: den evangelischen Kindergarten Ofen „Die Arche“, das Kaiserin-Auguste-Viktoria Gymnasium Celle, das Max-Windmüller Gymnasium Emden, das Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen, die Tellkampfschule Hannover, das Kurt-Schwitters-Gymnasium Hannover, das Neue Gymnasium Oldenburg, das Ratsgymnasium Osnabrück, die Eichenschule Scheeßel, das Lessingtheater Wolfenbüttel sowie das Ratsgymnasium Wolfsburg.

Schön, dass die kleinen Theatertreffen den Alltag eurer Einrichtungen ein bisschen durcheinanderbringen durften.

Auch den Kolleg*innen, die sich als Beratungsgremium auf den Weg gemacht haben, um die einzelnen Treffen zu besuchen und um dort zu moderieren, sei von Herzen gedankt. Eine Auswahl der Gruppen findet nun nicht mehr statt. 

 

Wir sind traurig, dass das Vorhaben nun zwangsweise gestoppt wurde, es wäre nur folgerichtig gewesen, das landesweite Festival mit allen zu begehen! 

 

Ganz ausdrücklich möchten wir den Kolleg*innen der Leonore-Goldschmidt-Schule Hannover danken. Euer Team hat bereits Zeit und Kraft in die Planung und Organisation des Abschlusstreffens investiert. Es wäre bestimmt ein tolles Event geworden!

 

Nicht nur das NiST ist betroffen, auch die Braunschweiger Schultheaterwoche kann nicht stattfinden. 

Wir freuen uns darauf, den „Normalbetrieb“ bald wieder aufzunehmen und bald wieder Theater zu spielen! Die nächsten Festivals kommen bestimmt und wir nehmen die Planung wieder auf!

 

Die Planungsgruppe des NiST und der Vorstand des Fachverbandes Schultheater- Niedersachsen e.V. 


Sprachlernklasse des Gymnasiums Lehrte beim SdL in Halle

Wir freuen uns, dass die Sprachlernklasse des Gymnasiums Lehrte unter der Spielleitung von Johanne Bellersen, Taael Frese und Jonas Wunderlich Niedersachsen auf dem Schultheater der Länder 2019 in Halle vertrat.

Was haben ein Tageslichtprojektor, Milchreis und Haargel gemeinsam? Wie schmeckt deine Heimat? Ist Hexe eigentlich ein Ausbildungsberuf und was würdest du sagen, wenn alle dir zuhören würden? Wie viele Brause-Ufos gehen in deinen Mund, bis du die Säure nicht mehr aushältst und wer zur Hölle hört den Unterschied zwischen Opa und Oper?

Diese und viele weitere Fragen haben sich die Schüler*innen der Sprachlernklasse des Gymnasium Lehrte während der Erarbeitung ihres Theaterstücks raumdeutungen gestellt. Sie haben sich auf eine theatrale Forschungsreise durch ihren Wohnort begeben. Lehrte, eine Kleinstadt in Niedersachsen, stellt sie jeden Tag vor neue Herausforderungen zwischen Zurücksehnen, Ankommen und Weiterdenken. In der Schule, beim Sport, im Theater. Überall entstehen Freundschaften und Glücksmomente, es können aber auch hinter jeder Mülltonne Angst und Unsicherheit lauern. raumdeutungen thematisiert Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seiner Spieler*innen, indem es sich an den Orten ihres Alltags abarbeitet, nach neuen Perspektiven fragt und nicht zuletzt das Medium Theater selbst zur Verhandlung stellt

 

Spielleitung: Taale Frese, Jonas Wunderlich, Johanne Bellersen


Anerkennung der Weiterbildungsmaßnahme

Seit über einem Jahr beschäftigt uns als Fachverband die Frage nach der Anerkennung der Weiterbildungsmaßnahme. Nachdem das Kultusministerium klargestellt hat, dass das vom NLQ ausgestellte Zertifikat keiner Lehrbefähigung entspricht, haben nun mehrerer Gespräche des Vorstandes des Fachverbandes mit Vertretern des Ministeriums den Weg zu einer Lösung geebnet.

Am 20. Februar 2019 empfing Herr Kultusminister Tonne zwei Vertreterinnen des Vorstandes und nun gibt es eine pragmatische Lösung für das oben skizzierte Problem: Es ist beabsichtigt, den annähernd 1500 zertifizierten Kolleg*innen, die bis zum Stichtag des Erlasses (14.9.2017) die Weiterbildungsmaßnahme des NLQ abgeschlossen oder zumindest begonnen haben, auch die Befugnis zu erteilen, die P5-Abiturpüfung abzunehmen (Prüfungsberechtigung). Als Nachweis dafür gilt das Zertifikat. In der Praxis können demnächst Anträge der Schulen auf Einführung des Faches Darstellendes Spiel als Prüfungsfach genehmigt werden, wenn an der Schule drei Kolleg*innen mit einer Prüfungsberechtigung unterrichten (d.h. entweder bis zum Stichtag zertifizierte Lehrkräfte oder Kolleg*innen mit Lehrbefähigung). Als Übergangslösung wird den Schulen innerhalb eines angemessenen Zeitraums die Möglichkeit gegeben werden, bis zum Ende des Schuljahres 2022/23 auf der Grundlage der NLQ-Zertifikate die Einführung von Darstellendem Spiel als Abiturprüfungsfach zu beantragen. Die sonstigen Kriterien zur Genehmigung als Abiturprüfungsfach bleiben davon unberührt. Danach, so der der Kultusminister, solle die Zahl der Kolleg*innen mit Lehrbefähigung so hoch sein, dass eine ausreichende Basis für die Genehmigung der Fächer da sein werde. 

Unbenommen von der Frage nach der Prüfungsberechtigung soll es weiterhin regionalisierte Weiterbildungsmaßnahmen geben, die eine qualitativ gute Grundlage für das Unterrichten des Faches in der Primarstufe und der Sekundarstufe I und II darstellen (Unterrichtserlaubnis). Die Frage, ob das NLQ in Zukunft dieses Zertifikat (wieder) ausstellen werde, bleibt derzeit unbeantwortet, doch sowohl der Fachverband als auch das Ministerium sprachen sich dafür aus. 

Folgende Aspekte konnten ebenfalls mit Herrn Minister Tonne erörtert werden: 

Um die Qualität des Faches zu sichern, solle die Initiierung eines weiteren grundständigen Studiengangs Darstellendes Spiel sowie die Möglichkeit eines weiteren Drittfachstudienganges Darstellendes Spiel geprüft werden. Die Entscheidung dafür muss allerdings im Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefällt werden. 

Notwendig erschien es sowohl den Vertreterinnen des Fachverbandes als auch dem Ministerium, dass an den Schulen Stellen für das Fach Darstellendes Spiel ausgeschrieben werden.

Die Fachverbandsvertreterinnen stellten dar, dass die Einrichtung von Fachberatungsstellen für die Regionalabteilungen Hannover und Osnabrück, notwendig sei. Die Entscheidung über die Anzahl dieser Stellen sei abhängig von der Anzahl der unterrichtenden Kolleg*innen, so der Kultusminster.

Der Fachverband sieht die Notwendigkeit, in der Einführungsphase das Fach Darstellendes Spiel ganzjährig zweistündig zu etablieren. Herr Minister Tonne sagte, eine Evaluierung der derzeitigen Oberstufenregelung sei nach dem ersten Durchgang G9 vorgesehen. 

Einige Schulen machen tatsächlich davon Gebrauch, den Schüler*innen über den Wahlpflichtbereich die Möglichkeit der Schwerpunktsetzung einzuräumen. Auf diese Weise kann DS zweistündig unterrichtet werden. 

Die Vertreterinnen des Fachverbandes formulierten zudem als langfristiges Ziel einen Ausbau des Faches Darstellendes Spiel in der Primarstufe, der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II an allen Schulformen. 

 

Wir sind zufrieden, dass nach langem Ringen vor allem bezüglich der Prüfungsberechtigung nun Klarheit geschaffen wurde.

 

 

Stefanie Westphal

Vorsitzende des Fachverbandes Schultheater – Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V 

 

27. Februar 2019


Nachklang zum Niedersächsischen Schülertheatertreffen in Osnabrück!

Die zwanzig schönsten, aussagekräftigsten und motivisch stärksten Fotos vom NiST 2018 in Osnabrück waren für zehn Tage in einem Glaspavillon der Sparkasse am Berliner Platz ausgestellt. Sie lockten viele Vorbeigehende an die Scheiben. Schüler*innen aus Osnabrück erkannten sich wieder und freuten sich, noch einmal die sommerliche Theaterwoche Revue passieren zu lassen. Zur Eröffnung kamen Vertreter der Presse, die Fotografin Angela von Brill, Schüler*innen und Kolleg*innen sowie der Schulleiter der Gesamtschule Schinkel Dr. Cronshagen. 

Vielleicht schafft es die Ausstellung in das Kultusministerium nach Hannover weiterzuwandern, da die Fotografien eine wunderbare Dokumentation dessen sind, was Darstellendes Spiel alles sein kann: Austausch, Fröhlichkeit, Theaterspiel, Kreativität und höchste Konzentration.


Verdienstmedaille für Sabine Peters

Unsere ehemalige Vorsitzende Sabine Peters hat die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten

 

Wir als Fachverband freuen uns, dass unsere ehemalige Vorsitzende Sabine Peters im Dezember 2018 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat. 

 

Wir gratulieren Sabine ganz herzlich zu diesem Orden und danken für ihr Engagement für das Schultheater und das Fach Darstellendes Spiel. 

 

Der Fachverband seit seiner Gründung im Dezember 1984 viel erreicht.

 

- Es hat zwanzig Niedersächsische Schülertheatertreffen gegeben, d.h. grob geschätzt haben sich 20.000 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der regionalen Vorbereitungstreffen auf die Bühne begeben, ca. 2000 Schülerinnen und Schüler waren in der Abschlusswoche dabei, vermutlich haben 800 Spielleiterinnen und Spielleiter ihre Gruppen zu den Theatertreffen begleitet usw.. Der Fachverband hat also schon einige Menschen mobilisiert. 

- Das Schultheater hat sich in diesen Jahrzehnten von der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft zum eigenständigen Schulfach „Darstellendes Spiel“ entwickelt, es ist mittlerweile abiturfähig, es hat seit diesem Schuljahr ein eigenes Kerncurriculum. 

- In vielen Schulen Niedersachsens ist es fest in der Stundentafel verankert.

- Die Ausbildung der Lehrkräfte wurde mittlerweile vereinheitlicht und das Zertifikat führt immerhin zu einer Erlaubnis, das Fach zu unterrichten. Dass es keine Prüfungsberechtigung mit sich bringt, ist das derzeitige Problemfeld.

- Das Fach hat einen grundständigen Studiengang in Niedersachsen nach sich gezogen: Im Hochschulverbund Braunschweig, Hildesheim, Hannover werden Lehrkräfte ausgebildet, die neben einem zweiten Fach das Fach DS als „richtiges“ Fach haben“.

 

Diese Entwicklung passiert nicht von allein. 

Diese Entwicklung ist der Arbeit von Menschen zu verdanken,

-die sich ehrenamtlich engagieren, 

-die Zeit, ja auch Geld und Nerven, aber vor allem Herzblut investieren, 

-die mit Freude gemeinsam für eine Sache handeln, die ihnen am Herzen liegt. 

 

Dafür sagen wir auch im Namen unserer Mitglieder DANKE! 

 

Stefanie Westphal

Vorsitzende des Fachverbandes 


Studienfach Theater erstmalig in Berlin

Seit diesem Jahr wird im Land Berlin erstmalig das Fach Theater als grundständiges Studienfach für das Lehramt (Sekundarschulen und Gymnasien) angeboten. Auch zum nächsten Wintersemester 2019/20 sind wieder Bewerbungen um einen Studienplatz an der Universität der Künste Berlin möglich. 

Am 25. Januar 2019 findet ein Studieninformationstag zum „Lehramt Theater" an der UdK Berlin statt (s. Anhang). Das Angebot richtet sich sowohl an Interessierte, die eine erste Studienorientierung bekommen möchten, als auch an Schülerinnen und Schüler, die bereits einen klaren Studienwunsch haben und Genaueres über die Anforderungen und Inhalte des Lehramtsstudiums Theater erfahren möchten. Neben verschiedenen Informationsangeboten gibt es die Möglichkeit, einen Einblick in Lehrveranstaltungen im Fach Theater zu erhalten. Auch stehen Lehrende zur individuellen Beratung zur Verfügung.
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Kieler Appell

 

Im Rahmen des gerade stattfindenden Festivals „Schultheater der Länder“ (SDL) in Kiel zum Thema „Politik und Theater. Flag- ge zeigen!“ haben wir, die Vorstände der Landesverbände für Darstellendes Spiel/Schultheater sowie Spiel und Theater, er- fahren, dass dieser traditionsreiche künstlerische Bundeswettbewerb und zugleich größte Veranstaltung dieser Art in Europa ab 2020 gefährdet ist. 

 

Seit seiner Gründung im Jahr 1985 ist das SDL vom Bundes- und Dachverband Theater in Schulen e.V. und einem Landesverband jährlich in einem anderen Bundesland ausgerichtet worden, kontinuierlich gefördert von den Kultusministerien der Länder gemäß KMK-Beschluss, die den Teilnahmebeitrag für die aus ihrem jeweiligen Land ausgewählte Spielgruppe tragen. Das Bundesland, in dem das SDL stattfindet, übernimmt außerdem einen Teil der Kosten für die Planung, Organisation und Durchführung.

Ohne eine grundständige Finanzierung kann das Festival aber nicht stattfinden! Von Anfang an hat die Hamburger Körber-Stiftung diese Basisfinanzierung gewährleistet, und seit 2013 nachfolgend die Stiftung Mercator, deren Förderung Ende 2019 endet.

Damit ist die Fortführung dieses überaus erfolgreichen und für die kulturelle Bildung in der Schule unersetzlichen Bundeswettbewerbs mit jährlich über 500 Teilnehmenden und seiner einzig- artigen Struktur – Ausschreibung zu wechselnden Fachthemen, ein einwöchiges Festival mit 16 von einer Bundesjury ausgewählten Aufführungen, eine Fachtagung mit wissenschaftlichen Vor- trägen und von Profis geleitete Workshops zur Methodik und

Didaktik des Schultheaters, Fachforen, Schüler-Nachgesprächen und Rahmenprogramm – in Frage gestellt.

Zur Zeit ist also offen, ob diese unverzichtbare und bundesweit intensiv genutzte Plattform für den fachlichen, pädagogischen Austausch über Qualitätsstandards, die gleichzeitig als zentrale Fortbildung von schulischen und außerschulischen Theaterlehrkräften lebhaft wahrgenommen wird, wegfallen wird.

Ein Wegfall des SDL würde auch bei den beteiligten Schüler*innen, die aus allen Schulstufen und Schulformen kommen, eine einschneidende Lücke im Spektrum kultureller Bildung hinter- lassen. Denn das SDL eröffnet den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen in besonderer Weise kulturelle Bildungschancen. Sie erhalten den Freiraum, sich mit ihrer Persönlichkeit einzubringen und ihre Ideen, ihre Weltsicht und ihre Erfahrungen mit den Mitteln des Theaters zur Diskussion zu stellen. Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Verantwortung sowie ästhetische Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Urteilsfähigkeiten werden allein in dieser Woche geradezu beobachtbar gesteigert. Vor allem er- fahren sie aufgrund der Vielfalt des Umgangs mit dem jeweiligen SDL-Thema, dass es verschiedene Sichtweisen und Lösungsansätze gibt. Dem Finale geht stets ein intensiver längerer partizipativer Prozess des Suchens, Erforschens und Ausprobierens aller Beteiligten voraus.

Wir appellieren an Sie, den Fortbestand dieses einzigartigen bundesweiten Festivals durch Übernahme der Basisfinanzierung zu garantieren. 

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Workshop des Fachverbandes

Demokratisch führen nach dem Prinzip des „Theatralen Mischpults“ von Maike Plath

In diesem Workshop wird am Modell des theatralen Mischpultes deutlich, wie demokratische Führung konkret funktionieren kann. Grundlage bildet das Konzept von Maike Plath zum biografisch-partizipativen Theater.
Dieses Konzept beruht auf den konzeptionellen Säulen Beziehungsgestaltung und Partizipation. Es handelt sich hierbei um eine spezifische künstlerische und pädagogische Herangehensweise.
 Dabei werden die verschiedenen künstlerischen Mittel des Theaters anhand des „Theatralen Mischpultes“ in Form einer „Spielwiese“, einem offenen Lernangebot strukturiert (Partizipation) und eine Kultur gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung etabliert (Beziehungsgestaltung). Im Gegensatz zu klassischen Lehrplänen eröffnet das „Theatrale Mischpult“ durch eine fragmentarisierte und damit individuell zugängliche Aufsplittung von Lehrmaterial den Jugendlichen einfache Zugänge, die schrittweise komplexer werden. Die Spielleitung kreiert einen „demokratischen Raum“, der es allen ermöglicht, miteinander und mit dem Material in Beziehung zu treten. So wird eine Offensive des Spielens, Kreierens und Erfindens initiiert. 

 

ANNA MARIA WEBER, ACT e.V. Fhre Regie ber dein Leben!

(*1981), ausgebildete Lehrerin, im Leitungsteam von ACT tätig und autorisierte Trainerin
Seit 2015 im Leitungsteam von ACT e.V. für die Bereiche „Kommunikation und Projektmanagement“ und in der theater- und tanzpädagogischen Arbeit von ACT tätig. Bis 2015 war sie Lehrerin für Biologie und Geschichte (Sek I und II) und begleitete Schulen im Auftrag des Senats in der Unterrichtsentwicklung (Umgang mit Heterogenität). Sie arbeitet mit Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 27 Jahren in schulischen und außerschulischen Kontexten und gibt bundesweit Veranstaltungen zum Konzept von Maike Plath. Sie betreut das Team von ACT und bildet unter anderem ehemalige Spieler*innen zu Anleiter*innen aus.

 

Wann: Freitag, 2.11.2018 (10:30  17:30 Uhr)
Wo: Ratsgymnasium Wolfsburg, Pestalozziallee 2,38440 Wolfsburg Fachbereich Darstellendes Spiel, DarstellendesSpiel@rgwob.de

Kosten: 30,- / 15,-€ (für Mitglieder)

Um Anmeldung wird gebeten ...

  • ➢  bis zum 22.10.2018,

  • ➢  per Mail an DarstellendesSpiel@rgwob.de

    und

  • ➢  durch eine bis zum 27.10.2018 erfolgte Überweisung des Teilnehmerbeitrages auf das

    folgende Konto: Fachverband Schultheater  Darstellendes Spiel
    DE62 2555 1480 0510 9100 11 Sparkasse Schaumburg 


Schultheater der Länder 2018 in Kiel

Der Theaterkurs Jahrgang 11 des Johanneums Lüneburg vertritt mit der Eigenproduktion "schwarz.schwul.schön" unter der Leitung von Sina Focken das Land Niedersachsen beim diesjährigen Schultheatertreffen in Kiel. Viel Erfolg wünschen wir euch! 


NiST in Osnabrück

Unser youtube-Kanal mit allen Tagesrückblicken

NOZ Abschlussbericht vom NiST 2018 in Osnabrück

NOZ Berichte vom 7.6. und 8.6.2018

Berichte aus der NOZ vom 5.6. und 6.6.2018

Tag 1 NiST Osnabrück

Vorbericht im OS-Radio


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Radiointerview mit Rebekka Möller
Rebekka Möller, Mitglied des Organisationsteam, informiert im OS-Radio über das Schülertheatertreffen in Osnabrück. (Quelle: OS-Radio vom 01.06.2018)
2018-06-01 OS-Radio 104,8 Mitschnitt.mp3
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Vorbericht in der NOZ vom 31.05.2018

Vorbericht zum Schülertheatertreffen in Osnabrück. Die Vorsitzende Stefanie Westphal informiert über das Fach "Darstellendes Spiel" in der NOZ (Bericht vom 31.05.2018, Quelle: NOZ)

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1247003/was-beinhaltet-darstellendes-spiel-als-schulfach#gallery&0&0&1247003

 

Der Countdown läuft!!!

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Das Programmheft für das NiST Osnabrück 2018
Das Programmheft für das NiST Osnabrück 2018 kann hier ab sofort heruntergeladen werden.
Finale Version - Programmheft - NiST 201
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Programm Kurzfassung
Eine kurze Übersicht!
Programm_Kurzfassung.pdf
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Regionaltreffen 2018

Fotos von den Regionaltreffen finden Sie hier.


Stellungnahme zur Anerkennung des Zertifikats, der Weiterbildung "Darstellendes Spiel"

Die Anerkennung der Zertifikate, die das NLQ in der Vergangenheit im Rahmen der Weiterbildungsmaßnahmen ausgegeben hat, stand auf dem Prüfstand. Nun steht fest:
Alle Kolleginnen und Kollegen, die in der Vergangenheit dieses Zertifikat erworben haben, halten damit lediglich die Erlaubnis in den Händen, das Fach Darstellendes Spiel zu unterrichten, und
nicht eine Lehrbefähigung.

Anfragen diesbezüglich beim Kultusministerium haben zu folgenden Ergebnissen geführt:
§ 6 der „Niedersächsischen Verordnung über die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung“ (NLVO-Bildung) besagt, dass „eine Lehrbefähigung (...) durch erfolgreiches Absolvieren eines Lehramtsstudiums und des Vorbereitungsdienstes erworben“ werde. „Wenn Lehrkräfte nachträglich die erforderlichen Leistungen für ein weiteres Lehrbefähigungsfach einbringen möchten, haben sie hierfür an einer lehrerbildenden Universität oder einer gemäß § 2 NHG gleichgestellten Hochschule Studien- und Prüfungsleistungen gemäß Nds. MasterVO-Lehr zu erbringen.“

Konkret heißt das

  •   für den Unterricht DS in Sek I und Sek II:

    Lehrkräfte, die ein Zertifikat erworben haben, dürfen in der Sek I und Sek II unterrichten.

  •   für die P5-Prüfung:
    „Wird das Zertifikat im Rahmen der Weiterbildung erworben, ist damit nicht die Berechtigung zur Abnahme der Abiturprüfung im 5. Prüfungsfach verbunden. Es gilt §6 Abs. 3 Satz 4 der „Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe, im Beruflichen Gymnasium und im Kolleg (AVO-BOBAK)“: „Die drei stimmberechtigten Mitglieder des Fachprüfungsausschusses sollen in dem jeweiligen Fach die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien oder für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen besitzen.“
    Für Schulen, die bereits eine entsprechende Genehmigung für „Darstellendes Spiel“ als Abiturprüfungsfach erhalten haben, besteht Bestandsschutz. Eine rückwirkende Aufhebung der Genehmigung erfolgt selbstverständlich nicht.“

  •   für die Einführung des Faches:
    „Wenn eine Schule über die notwendige Zahl an Lehrkräften verfügt, die entsprechende Weiterbildungszertifikate erworben haben, ist damit ein Antrag zur Genehmigung der Einführung des Faches „Darstellendes Spiel“ als Unterrichtsfach möglich. Eine Genehmigung für das Fach als 5. Abiturprüfungsfach setzt jedoch die entsprechende Anzahl von Lehrkräften voraus, die die Lehrbefähigung besitzen.“

 

Es wird derzeit im MK geprüft, ob eine Weiterbildungsmaßnahme angeboten werden kann, die die rechtlichen Vorgaben beachtet.

Auch das NLQ bestätigt, dass diese rechtlichen Voraussetzungen nun geprüft worden seien und sie somit feststünden. Man habe in der Vergangenheit diese rechtliche Grundlage scheinbar nicht richtig kommuniziert.

Forderung des Fachverbandes Schultheater

Es ist nicht hinnehmbar, dass in der Vergangenheit fast 1000 Kolleginnen und Kollegen unter anderen Voraussetzungen die Weiterbildungsmaßnahme auf sich genommen haben. Kosten und Mühen wurden akzeptiert mit der Aussicht auf ein Fach, in dem eine Abiturprüfung abgenommen werden darf. Die EPA und das neue niedersächsische Kerncurriculum schienen den Weg zu weisen.

Es ist klar, dass die Weiterbildungsmaßnahme nicht vergleichbar sein kann mit dem grundständigen Studiengang. Dennoch muss man diese Form der Ausbildung in seiner Historie verstehen:
Ohne diese Weiterbildungsmaßnahme wäre eine Einführung des Faches in Niedersachsen nicht in dem Maße möglich gewesen. Mehr als 120 Schulen haben das Fach seit dem Jahr 2000 auf dieser Basis einführen können.

Die Weiterbildungsmaßnahmen in ihrer Heterogenität sind von Qualität geprägt, fußen sie doch auf einem verbindlichen Curriculum. In der Vergangenheit hat das NLQ dafür gesorgt, dass die Weiterbildner in regelmäßigem Kontakt standen und sich mit vergleichbaren Standards auseinandergesetzt haben.

Auch im bundesweiten Vergleich besteht Niedersachsen mit dieser Art von Ausbildung, was die Anzahl der Stunden (ca. 300 Stunden) und was das Curriculum betrifft.
Die Lehrkräfte, die auf diese Weise ausgebildet seit Jahren das Fach Darstellendes Spiel unterrichten, haben auch durch die Praxis Erfahrung hinzugewonnen, sie haben Prüfungen abgenommen, sie haben das Fach didaktisch weiterentwickelt. Ihre Qualifizierung sollte anerkannt werden.

Der Fachverband Schultheater Darstellendes Spiel fordert im Namen seiner Mitglieder eine Zwischenlösung, die den Lehrkräften, die bislang die Weiterbildungsmaßnahmen mit dem Zertifikat abgeschlossen haben, eine Möglichkeit eröffnet,

- kostenneutral,

  • -  im Rahmen einer Freistellung vom Unterricht,

  • -  an mehreren Standorten in Niedersachsen und

  • -  in zeitlich erträglichem Umfang

    die Lehrbefähigung für das Fach Darstellendes Spiel zu erwerben.

    Dies ist notwendig, solange die Absolventinnen und Absolventen des grundständigen Studienganges nicht den Bedarf an den niedersächsischen Schulen decken.

Stefanie Westphal (Vorsitzende)

Osnabrück, den 6.11.2017

 


Im Einsatz für die musisch-künstlerische Bildung

Gespräche mit den bildungspolitischen Sprechern der SPD, der Grünen, der CDU und der FDP

Seit der Ankündigung des neuen Erlasses für die gymnasiale Oberstufe im (G9) besteht ein regelmäßiger Kontakt zwischen den Vorsitzenden der Fachverbände Musik, Kunst und Darstellendes Spiel. Wir erinnern uns: Die Vertreter des BMU (Friedrich Kampe), des VDS (Dr. Martin Weber), des BDK (Anna Frauendorf) und des Fachverbandes Schultheater- Darstellendes Spiel haben 2015 die Veränderungen der Stundentafel in der Einführungsphase zum Anlass für diverse Protestaktionen genommen, die allerdings allesamt ins Leere liefen. Die missliche Regelung, dass die Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase aus den drei Fächern (Musik, Kunst, Darstellendes Spiel) zwei (jeweils einstündig) oder nur eines (zweistündig) wählen müssen, konnte nicht verhindert werden. Allein die Fußnote, die es erlaubt, die zweite Fremdsprache zugunsten eines Wahlpflichtbereiches abzuwählen, der evtl. den musisch-künstlerischen Fächern zugutekommt, konnte errungen werden. Das Ärgerliche an dieser Regelung: Schulintern finden jetzt die Auseinandersetzungen zwischen den FachvertreterInnen statt, Ratlosigkeit herrscht angesichts der Suche nach einer Lösung, die alle akzeptieren können.

Dennoch sind die VertreterInnen der musisch-künstlerischen Verbände gestärkt aus dieser Phase hervorgegangen, denn regelmäßige Treffen beweisen, dass das Interesse an einer Zusammenarbeit besteht. Der Wunsch, die ästhetische Bildung zu stärken, verbindet.

Im September 2017 haben nun die Vorsitzenden Gespräche mit den bildungspolitischen Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien geführt. Herr Politze (SPD), Herr Scholing (Die Grünen), Herr Seefried (CDU) und Herr Försterling (FDP) waren bereit, auch im Vorfeld der Landtagswahl den Bereich musisch-künstlerische Bildung zu erörtern.

Folgende Themen wurden angesprochen:

  •   Stundentafel der Einführungsphase

    Es wurde unsererseits die Position formuliert, dass den Schülerinnen und Schülern im 11. Jahrgang durchaus 32 Wochenstunden zuzumuten seien und dass es wünschenswert sei, diese zusätzlichen Stunden dem musisch-künstlerischen Bereich zuzuordnen.
    Modellhaft wurde andiskutiert, dass der Modus (Wahl von zwei Fächern aus einem Fächerverbund von drei Fächern) auch auf andere Fächerverbünde ausgeweitet werden könnte. Warum soll dieser Wahlmodus nur den Fächern Musik, Kunst und DS zugemutet werden? Es sei vorstellbar, dass die Verbünde Physik, Chemie, Biologie sowie Geschichte, Erdkunde, Politik ebenso von dieser Wahl betroffen sein könnten.

    Die SchülerInnen sollten ermutigt werden selbstverantwortlich ihren Weg durch die

    schulische Laufbahn zu strukturieren.

  •   Quereinstieg

    Wir VerbandsvertreterInnen monierten das derzeitige Vorgehen in Bezug auf die Quereinsteiger. Ja, in Zeiten der fehlenden Lehrkräfte, müssten Notmaßnahmen ergriffen werden, aber nein, das dürfe nicht zulasten der Qualität der Ausbildung gehen. Daher unsere Forderung: Quereinsteiger sollten in jedem Fall das Referendariat durchlaufen.

  •   Besoldung nach dem „Hamburger Modell“
    Die VerbandsvertreterInnen äußerten ihre Sorge, dass sich in Zukunft an der Besoldung etwas verändern könnte, und zwar im Sinne des Hamburger Modells (Faktorisierung).
    Wir befürchten, dass in einem derartigen Modell die LehrerInnen der musisch-künstlerischen Fächer stark belastet würden.

  •   Stärkung der Fächer durch FachberaterInnen
    Das Fach Kunst beklagt die Verzögerung der Wiederbesetzung der Stellen der Fachberater. Auch Darstellendes Spiel sieht sich benachteiligt, denn in den vier Regionalabteilungen gibt es nur zwei Fachberater. Angesichts der wachsenden Bedeutung des Faches (ein niedersächsisches Kerncurriculum tritt 2018 in Kraft)müsse hier nachgebessert werden.

 

Abordnungen Auswirkungen auf den Ganztagsbereichs
Aufgrund der kurzfristig anberaumten Abordnungen am Anfang dieses Schuljahres kam es an einzelnen Schulen zur Kürzungen im AG-Bereich, im Ganztagsbereich. Insbesondere der musich-künstlerische Bereich wird durch solche Entscheidungen getroffen. Die VertreterInnen der vier Fachverbände äußerten die Forderung, dass dieser Bereich nicht eingeschränkt werden dürfe.

Der Dialog zwischen den Fachverbänden und den VertreterInnen der Bildungspolitik soll auch in Zukunft gepflegt werden. Ebenso werden die vier Fachverbände das Gespräch mit Vertretern des Kultusministeriums suchen, um ihre Positionen darzustellen.

Stefanie Westphal (Vorsitzende des Fachverbands Schultheater Darstellendes Spiel Niederachsen e.V.) Herbst 2017 


Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe die Gesamtschule – gymnasiale Oberstufe das Abendgymnasium das Kolleg

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EPA Darstellendes Spiel

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SdL 2019 Auftritt Leerte