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Dann schau Dich mal um!

Aufführungstermine

Hier kannst du Termine für Niedersachsen eintragen oder nachlesen.

Schultheaterkalender

des Verein zur Förderung des Schultheaters im Regierungsbezirk Braunschweig e.V

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Startseite - Aktuelles

Schultheater der Länder 2018 in Kiel

Das Schultheater der Länder 2018 findet vom 16.-22. September 2018 zum Thema "Flagge zeigen! Theater und Politik" in Kiel statt. Hier geht es zur Ausschreibung.

„hin und weg!“ –  das Kulturspektakel der LKJ in Wolfsburg 2017

Ausschreibung der Programmangebote für das Kinder- und Jugendkulturprogramm der  LKJ Nds. e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen,

der Tag der Niedersachsen (TDN) findet vom 01.09. - 03.09.2017 in Wolfsburg statt. Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) veranstaltet wieder das Kinder- und Jugendkulturprogramm und hat einen Bühnenstandort im Stadtzentrum von Wolfsburg. Wir informieren Sie über den Stand der Planung und schicken Ihnen die Ausschreibung zur Beteiligung am LKJ Programm zum Tag der Niedersachsen. Die Gesamtplanung des Landesfestes liegt beim Programmbeirat und der gastgebenden Stadt. Mitglieder sind die Vertreter und Vertreterinnen der Verbände - auch die LKJ - und die Sender NDR, FFN, Radio 21, Radio Antenne. Das Nds. Innenministerium hat die Geschäftsführung. Über die bisherigen Aktivitäten der LKJ beim Landesfest können Sie sich im Internet bei www.lkjnds.de  informieren. 

 

Weitere Informationen können Sie sich downloaden.

Weitere Informationen Wolfsburg LKJ
1 Ausschreibung.doc
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Ausschreibung 2 Wolfsburg LKJ
2. Ausschreibung Anlage Teilnahme-Formbl
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Schultheater der Länder 2017 in Potsdam

Die Bewerbungsunterlagen für das Schultheater der Länder liegen jetzt vor. Genauere Informationen und eine interessante Neuerung (Achtung, bis Januar lesen) finden Sie auf der entsprechenden Seite.

Kampagne "Das beste am Schultheater"

Der Bundesverband Theater in Schulen startet ab sofort eine Kampagne mit dem Titel „Das Beste am Schultheater …“. Jeden Monat gibt es 100 Euro zu gewinnen!

Der BVTS ruft alle Schultheatergruppen in der Bundesrepublik auf, einen ca. 30 Sekunden langen Videoclip zum Thema „Das Beste am Schultheater ist …“ zu produzieren. Dieser Videoclip soll einen liebevoll augenzwinkernden Blick auf das Schultheater werfen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Mitgliederversammlung 2016

am 29.10.2016 um 11 Uhr in Hannover

 

Impulsreferat 

bei der Mitgliederversammlung des

Fachverbandes Schultheater – Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V. 

 

Samstag, 29.10.2016, 11:00 Uhr 

in der IGS Mühlenberg / Leonore-Goldschmidt-Schule 

 

Anmeldung: vorstand@schultheater-nds.de 

 

Wie viel Bewertung braucht das Schultheater?

Auswahlkriterien, Besprechungsmodalitäten und Feedback in der Theaterarbeit mit Schüler/innen

 

 

Kritik ist eines der sensibelsten Themen in der Theaterarbeit. Es schwingt sowohl Angst wie auch Erwartung mit. - Dabei sind wir doch alle so froh, wenn sich die Schüler engagieren. - Es sind ja auch keine Profis! Und man will doch niemanden verletzen! 

 

Dabei kann Kritik etwas Wunderbares sein. Durch Kritik bekommt man eine Reaktion von außen und man bekommt dadurch eine Erkenntnis bzw. kann sich überlegen, ob man etwas verändern will oder auch nicht.

 

Warum ist es dennoch oftmals so ein heikles Thema?

 

Wie sprechen wir überhaupt über Theater? Wie können wir die „einzigartige“ Arbeit der einzelnen Gruppen besprechen? Wie können wir eine Auswahl treffen, wenn seit Jahren keine Qualitätsstandards festgelegt werden?

 

Dies wird das Thema des Impulsvortrages sein, gespickt mit Erfahrungen und Empfehlungen aus langjähriger praktischer Arbeit.

 

 

Günter Kömmet, geb. 1970 in Cochem Mosel, ledig, ist als freiberuflicher Theaterpädagoge, Kulturvermittler und Regisseur tätig. Er schloss das Studium der Theaterpädagogik an der Universität der Künste in Berlin mit dem Master of Art ab. Nach selbstständiger Tätigkeit in Berlin an Theatern und Schulen war er bei der Gründung des Jungen Ensembles Stuttgart und dem Aufbau der Organisation und Durchführung der Theaterpädagogik beteiligt (von 2002 bis 2009). Er wechselte 2009 ans Staatstheater Hannover und übernahm die Leitung der Theaterpädagogik und die stellvertretende künstlerische Leitung des Jungen Schauspiel am Staatstheater Hannover. Seit 2011 ist er selbstständig als Kulturvermittler, Theaterpädagoge und Regisseur für nicht professionelle tätig und führte unter anderem Projekte am Staatstheater Hannover, am Kindertheaterhaus Hannover, der Stadt Hannover, am Residenz Theater München und dem Deutschen Theater Göttingen durch. Zudem macht er Projekte für die Projektfabrik, Defakto und und ist Lehrbeauftragter an der Leibniz Universität Hannover im Bereich Darstellendes Spiel. Er war über 10 Jahre Mitglied der Jury für das Bundestreffen von Jugendclubs an Theatern

Einladung zur Mitgliederversammlung am 29.102016
Einladung zur Mitgliederversammlung 29.1
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Türöffner für Spielräume

Unser Fachverband präsentiert sich in der Broschüre "Türöffner für Spielräume - Die Mitglieder der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V."

lkj_verbandsbroschuere_fachverband_schul
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Niedersachsen beim SdL in Erfurt

Am 20. September führte der Kurs Darstellendes Spiel desTheodor-Heuss-Gymnasiums Wolfenbüttel unter der Leitung von Margrit Lang und Thomas Sander die Eigenproduktion "Wir schaffen das" auf. Am Ende gab es riesigen Applaus für die Gruppe! An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Wolfenbüttler Gruppe und ihre Spielleiter.

Klausurtagung des Vorstandes in Springe

Der Vorstand des Fachverbandes traf sich vom 12./13. August 2016 in Springe.

Endlich online!

Die Bilder-Galerie vom NiST 2016 in Göttingen

Einige Fotos vom NiST befinden sich jetzt auch auf der Homepage des Fachverbandes. Hier kommen Sie direkt zur Bildergalerie.

Fachtag "Go international" am 26. August in Oldenburg

Einladung der LKJ

Flyer zum Fachtag
rz_160624_lkj_flyer_fachtagung.pdf
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Das Theater der Kinder im Fokus von Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik

Einladung zum Kamingespräch am 12. Oktober 2016, 19:30 Uhr in Leipzig

Einladung
Sechs Gruppen beim Kinder-Theater-Fest i
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BDAT-Initiative THEATER FÜR ALLE für junge Menschen!

Letzte Förderrunde startet – Bis zu 27.000 Euro für Theaterbündnisse 2017!

Weitere Informationen finden Sie in der PDF Datei.

Weitere Informationen zum Download
20160720_PM_ErfolgTfa.pdf
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Das NiST in Göttingen hat eine eigene Homepage

Fotos und Rezensionnen vom NiST in Göttingen findet man auf dieser Homepage.

Programm für das NiST Göttingen

Das Programm für das NiST 2016 in Göttingen steht zum download bereit.

Programm. Stand 31.03.2016.pdf
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Fachtag in Göttingen

am 24. und 25. Mai 2016

Im Rahmen der „Niedersächsischen Schultheatertage“ in Göttingen findet am
24. und 25. Mai eine Fachtagung zum Thema „Theater und Film“ statt. Nähere
Informationen erhalten sie unter:

 

https://vedab.nibis.de/flyer.php?mid=1271&vid=85436

Der Trailer zum NiST in Göttingen

Aktueller Flyer des Fachverbandes

Macht Werbung für den Fachverband. Werdet Mitglied. Ladet den aktuellen Flyer des Fachverbandes herunter.

Flyer des Fachverband Schultheater - Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V.
Flyer_Schultheaterverband.pdf
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Workshop mit Martin Crome am 20. Februar 2016 im Bremer Volkshaus

Am 20. Februar veranstaltete der Bremer und der Niedersächsische Fachverband in Zusammenarbeit mit dem BVTS einen Workshop mit Martin Crome. 11 interessierte Lehrerinnen und Lehrer erfanden Leitmotive für Macbeth und MacDuff, erzeugten Klangräume zum Sommernachtstraum und Macbeth und lernten dabei die Sprache der Musik kennen.

Die Beteiligten stellten fest, dass man kein Musiklehrer sein muss, um Geräusche in Produktionen einzubauen. Die Teilnehmer waren von Martin Crome und seinem Fachwissen sehr begeistert und wünschten sich einen weiteren Workshop mit dem Spielleiter von der Eichenschule aus Scheeßel.

„Mitten drin!“ – das Landesprojekt für benachteiligte Kinder und Jugendliche -

geht in das dritte Projektjahr …und lädt zum Mitmachen ein!

Seit dem Startschuss zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 haben rund 270 Initiativen und freie Träger aus allen Teilen Niedersachsens über die Online-Anmeldung einen Antrag bei „Mitten drin!“ gestellt. Der größte Teil der Projektideen konnte mit Hilfe der Förderung umgesetzt werden. Die Bandbreite der so neu geschaffenen Angebote für Kinder und Jugendliche reicht dabei von Fahrradschrauberwerkstatt und Malwoche mit geflüchteten Kindern bis zum langfristig angelegten Schrebergartenprojekt im sozialen Brennpunkt.
„Mitten drin!“ ist eine Initiative des Kinderschutzbundes in Niedersachsen und des Niedersächsischen Sozialministeriums und setzt auf nachhaltige und strukturelle Angebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, im strukturschwachen Raum Mobilität und Vernetzung zu fördern und Mädchen und Jungen, die aufgrund unterschiedlicher Problemlagen ihrer Familien am Rand stehen, zu fördern und sie zu ermutigen, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.
 
„Wir sind begeistert über die Kreativität, mit der die lokalen Akteure sich für die Mädchen und Jungen ins Zeug legen, die aus verschiedenen Gründen eben nicht „mittendrin“ sein können. Die vielen guten Ideen haben unsere Erwartungen mehr als erfüllt und zeigen, dass der Bedarf riesengroß ist“, sagt der Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Niedersachsen, Johannes Schmidt. „Wir laden alle Vereine und freien Träger ausdrücklich ein, die Chance, die wir mit diesem Projekt haben, zu nutzen- auch und besonders angesichts der vielen Kinder und Jugendlichen, die nach der Flucht aus ihren Heimatländern zu uns gekommen sind!“
 
Aktuell können wir noch etwa 150 Projektideen mit einer Fördersumme bis 2.000 Euro unterstützen!
 
Alle Informationen und Kontakte finden Sie in der Anlage und unter www.mittendrin-niedersachsen.de 
 
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Birgit Würdemann
Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Kinderschutzbund
Landesverband Niedersachsen e.V.
Escherstraße 23
30159 Hannover
Telefon (0511) 44 40 75
Fax      (0511) 44 40 77
wuerdemann@dksb-nds.de

Projektbschreibung Mailing 2016.pdf
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Stadtradio Göttingen

berichtet Vorab über Niedersächsisches Schülertheater-Treffen

Beitrag des Stadtradios Göttingen
20160104_Treffen-playout.mp3
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Die Termine der nächsten SdL und ihre Themen

SDL 18. - 24.09.2016 in in Erfurt Thema: "Sprache"

die Ausschreibung und die Anmeldung findet man unter dem Menüpunkt SdL 2016.

Das Bewerbungsvideo geht an die in der Ausschreibung erwähnten Adresse.

 

SDL 2017 in Potsdam, Thema: "Theater und Film"

Mitgliederversammlung 2015

7. November 2015 in Hannover um 11 Uhr

Fachverband Schultheater – Darstellendes Spiel Niedersachsen. e.V.

Jahresbericht 2015


Wir haben im vergangenen Jahr die Geschäftsführung überarbeitet. Dank der Mitarbeit zweier Sekretärinnen wurde die Vereinsdatenbank zur Mitgliederpflege aktualisiert. Die Kosten für die Mitarbeiterinnen konnte gut zur Hälfte gedeckt werden durch einen Zuschuss, den wir über die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) beantragt haben.

Es ist festzustellen, dass die Verwaltungsaufgaben eines Fachverbandes kaum noch ehrenamtlich zu bewältigen sind. Vor allem die Stelle des Geschäftsführers ist mit großem Arbeitsaufwand verbunden.


Die Mitgliederzahl (derzeit 220) blieb nahezu konstant: Kündigungen und Neueintritte hielten sich 2015 die Waage.


Das Kultusministerium hat – auch auf Drängen des Fachverbandes hin – eine Kommission eingesetzt, die ein niedersächsisches Kerncurriculum für die Oberstufe schreibt. Wir freuen uns, dass der Fachverband in der Kommission mit Stefanie Westphal vertreten ist.


Besonders hat uns die Umstrukturierung des Gymnasiums (von G8 auf G9) beschäftigt. Da die Schulgesetznovelle eine Kürzung des musisch-künstlerischen Unterrichts in der Einführungsphase (11. Jahrgang) von zweistündigen auf einstündigen Unterricht vorsieht, haben sich die Fachverbände Musik, Kunst und Darstellendes Spiel zusammengetan, um einen öffentlichen Protest zu äußern. Dieser reichte von einem gemeinsamen Positionspapier, über eine Online-Petition (mit 15.000 Unterschriften), Gesprächen mit den schulpolitischen Sprechern verschiedener Parteien hin zu einem Offenen Brief. Noch ist keine endgültige Regelung bekannt, wie die Einführungsphase endgültig strukturiert sein wird, die Fachverbände bleiben aktiv.

Der Fachverband Darstellendes Spiel wird eine gemeinsame Tagung anregen, die die Stellung der musisch-künstlerischen Fächer in der Schule stärken soll.

Erfreulich ist, dass bei der Umstrukturierung der Qualifikationsphase (12. und 13. Jahrgang) Darstellendes Spiel auf grundlegendem Niveau nun dreistündig, statt zweistündig unterrichtet wird.


Das 19. Niedersächsischen Schülertheatertreffen (NiST) wird im Mai in Göttingen stattfinden. Diesem Treffen gehen im Februar und März 14 Regionaltreffen voran, die die Vernetzung der Schulen und der Lehrkräfte im Flächenland Niedersachsen vorantreiben sollen und bei denen die Gruppen für das landesweite Treffen ausgewählt werden.


Auf der Mitgliederversammlung im November wurde der Vorstand wiedergewählt:

Stefanie Westphal (Vorsitzende), Sabine Köckeritz (Stellvertretende Vorsitzende), Konstantin Hilpert (Geschäftsführer), Jutta Rehpenning und Matthias Gegniat (Beisitzer).



Stefanie Westphal, Vorsitzende Osnabrück, den 16.11.2015

Abschlusstreffen in Göttingen

vom 23. bis 27. Mai 2016

Anmeldeformular für das RSTT
Bei online Anmeldung bei einem MAC Computer bitte Vorschau benutzen. Bei Windows Rechnern muss mit dem Programm Foxit gearbeitet werden.
RSTT2016 Anmeldung.pdf
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Wer das PDF Formular online ausfüllen möchte, muss bei einem Windows Rechner das Programm Fotit nutzen. Adobe funktioniert in diesem Fall leider nicht. Hier ist ein Link, um Foxit zu instalieren:

https://www.foxitsoftware.com/downloads

Workshop mit Martin Crome in Bremen

20. Februar 2016

Wegen einer Erkrankung musste der Workshop mit Martin Crome leider erneut verschoben werden. Der neue Termin für den Workshop steht fest: 20. Februar 2016 !!!

Kindertheaterfestival 2016

Schultheater der Länder 2015 in Dresden

Der Prüfungskurs Darstellendes Spiel des Gymnasiums im Schloss, Wolfenbüttel hat uns beim diesjährigen Schultheater der Länder in Dresden mit dem "Süßen Stück" vertreten. Wir danken Christian Krüger und seinem Team und den Schülerinnen und Schülern für eine gelungene Aufführung, die von allen Seiten sehr gelobt wurde.

19. Mai Protestaktion in Hannover

Braunschweiger Zeitung vom 20. April 2015

Pressespiegel zu den G9 Kürzungen

Pressespiegel
2015 03 27 Pressespiegel gebündelt.pdf
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Online Petition unterschreiben! Wichtig!


Liebe Theater-Macher,
der Fachverband ist weiter aktiv und kämpft gegen die Kürzung der künstlerisch-musischen Fächer.
Wir möchten Euch über die derzeitigen Aktivitäten informieren.

1. Eine offizielle Übergabe der Petition an den Ministerpräsidenten erfolgt voraussichtlich im April.


2. Die "Koalition" der Fachverbände hat bereits ein Gespräch mit dem bildungspolitischen Sprecher der FDP, Björn Försterling, geführt. Das nächste Gespräch mit den bildungspolitischen Sprechern der Grünen, Heiner Scholing, und der SPD, Stefan Politze, ist am 15.4.2015 terminiert.

3. Im Rahmen der schriftlichen Anhörung des Kultusministeriums werden wir zu den untergestzlichen Regelungen als Fachverband Stellung nehmen.
Unsere Forderung lautet, die Wochenstundenzahl im 11. Jahrgang auf 32 Stunden zu erhöhen, damit das Fach Darstellendes Spiel als neu einzuführendes Fach nicht nur einstündig unterrichtet wird.

4. Es gibt eine Initiative "Keine Kürzung des musisch-künstlerischen Unterrichts", der wir uns angeschlossen haben. Es wurde ein "Offener Brief" formuliert, der von namhaften Persönlichkeiten aus dem Kulturland Niedersachsen unterzeichnet wurde. Die Veröffentlichung des Briefes findet am kommenden Mittwoch, dem 25.3.2015, im Rahmen einer Pressekonferenz statt. 

Bitte unterstützt unser Anliegen und kämpft mit uns!
Es ist im Interesse unseres Faches!

Wichtige Informationen zum G9

Liebe Mitglieder,
wie ihr sicherlich der Presse entnommen habt, bringt die Umstellung der Gymnasien auf G9 Veränderungen mit sich.
Die neuen Stundentafeln sind nun bekannt und es ist das eingetreten, was wir befürchtet haben. Darstellendes Spiel wird empfindlich getroffen. Es wird in der Einführungsphase neu eingeführt und wird nur einstündig (also epochal) unterrichtet.
Das bisherige Positionspapier wurde vom Kultusministerium zur Kenntnis genommen, hat aber nichts bewirkt.
In den letzten Tagen hat es eine Zusammenarbeit zwischen den Fachverbänden Musik, Kunst und DS gegeben; wir haben den uns verbindenden gemeinsamen Nenner erarbeitet und wollen den Kampf in der Anhörungsphase gemeinsam angehen.

1. Es gibt eine Online-Petition.

2. Es gibt ein gemeinsames Positionspapier der musisch-künstlerischen Fächer.

3. Die "Koalition" der Fachverbände sucht das Gespräch mit den bildungspolitischen Sprechern aller Parteien.

4. Wir versuchen ebenso in der Anhörung des Kultusausschusses gehört zu werden.

5. Es wird eine Demonstration in Hannover geben. Da brauchen wir aktive Mitarbeit! Wir werden euch auf dem Laufenden halten, wenn es konkreter wird!

Bitte unterstützt unser Anliegen und kämpft mit uns!
Es ist im Interesse unseres Faches!

Workshopangebot des Fachverbandes im April

„Tanztheater in Schulen“

Zielgruppe: Unterrichtende aller Schulformen

Datum: Fr, 17. April 2015, 09-18 Uhr

Ort: Braunschweig

____________________________________________________________________________

Leiter des Workshops ist Manfred Hüttmann aus Hamburg, der seit 2007 an Schulen oder extern Fortbildung von Lehrkräften für das Darstellende Spiel anbietet. Dabei werden die Grundlagen des Tanztheaters erarbeitet, die es ermöglichen, in Zukunft eigenständig diese Kunstform zu verwenden. Die Arbeit mit dem Körper, der Sprache, mit dem Raum und mit Requisiten sowie die Improvisation mit diesem Material eröffnet ein Verständnis dafür, wie man mit Menschen auf der Bühne Bilder bauen kann. Die Choreographien entstehen aus den eigenen in Bewegung umgesetzten Geschichten und deren Darstellung im Team. Alle Teilnehmenden, ihre Stärken und Schwächen, prägen die Form des Tanztheaters. Sie bewusst in Szene zu setzen, ist das Ziel.

An drei Fallbespielen mit den Themen: „Wachsen, Hören und 1, 2, 3, 4 Eckstein, alles muss versteckt sein" wird mit den Teilnehmern demonstriert, wie ein Tanztheaterstück entsteht. Diese Stücke sind im Rahmen Theater und Schule in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und der Kulturschule Heinrich Wolgast Schule Hamburg entstanden und zur Aufführung gekommen. Die Teilnehmer sollten in der Lage sein, sich in die Schülersituation zu versetzen.

 

Kostenbeitrag pro Teilnehmer/in: 30€ (Mitglieder des Fachverbandes 15€)

Meldungen bitte an Matthias Geginat unter: Geginat@schultheater-nds.de

Drohen Kürzungen?


Die Mitgliederversammlung des Fachverbandes hat sich am 29.11.2014 mit den möglichen Veränderungen am Gymnasium durch die Umstellung auf G9 auseinandergesetzt.
Wir befürchten Stundenkürzungen im künstlerisch-musischen Bereich. Auch Darstellendes Spiel wäre davon betroffen.
Der folgende Brief wurd an die Kultusministerin, Frau Heiligenstadt, geschickt.

Brief an die Kultusministerin
G9 Positionspapier.pdf
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Alle Theaterstücke des SDL 2013 online

Das Schultheater der Länder fand vom 15.-21. September 2013 in Schwerin statt. Das Thema war  "Theater in Bildern". 

 

Achtung: Alle Produktionen des SDL 2013 kann man sich hier ansehen.

Stellungnahme des Fachverbandes Schultheater - Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V.

zur geplanten Erhöhung der Unterrichtszeit an Gymnasien und der geplanten Veränderung der Altersteilzeitregelung

Wir befürchten, dass durch die geplanten Maßnahmen auch der Theaterbereich an Schulen empfindlich getroffen wird. Viele Kolleginnen und Kollegen an Gymnasien denken derzeit darüber nach, der geplanten Arbeitszeiterhöhung entgegenzutreten, indem sie das außerunterrichtliche Engagement verringern.

Wir sehen folgende Bereiche bedroht: Es ist die Konsequenz zu befürchten, dass viele Theater-Arbeitsgemeinschaften, die im Rahmen des Ganztags angeboten werden, nicht mehr stattfinden werden und dass folglich keine Aufführungen mehr das Schulleben bereichern werden. Gerade in diesem Arbeitsfeld werden öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen erst möglich, wenn sich Lehrkräfte weit über die unterrichtliche Verpflichtung hinaus engagieren. Zugegeben, an einigen Gymnasien ist die Theaterarbeit traditionell verankert und auch seitens der Schulleitung anerkannt. Dennoch gibt es Kolleginnen und Kollegen, die eine Theater-AG leiten, ohne dass ihre Stunden dafür (ganz) angerechnet werden. Zur Organisation eines abendfüllenden Programms, das von der gesamten Schulöffentlichkeit geschätzt wird, gehört neben der Probenarbeit und der Inszenierung eines Stücks die ganze Palette des Veranstaltungsmanagements. Dies alles erfordert Kraft und Idealismus, den bislang die Lehrkräfte im Rahmen ihres Engagements für Schule über ihre Unterrichtsverpflichtung hinaus aufgebracht haben.

Außerdem sehen wir einen der wesentlichen Bereiche, die unsere Fachverbandsarbeit betrifft, gefährdet: die Organisation und die Teilnahme an Schultheaterwettbewerben. Hierbei sprechen wir insbesondere vom Niedersächsischen Schülertheatertreffen (NSTT) und dem Schultheater der Länder (SDL).

Wir können mit Stolz auf eine lange Geschichte des NSTT zurückschauen. Derzeit wird das 18. Treffen geplant. Man könnte meinen, das NSTT sei etabliert und eine feste Größe in der niedersächsischen Schultheaterlandschaft. Doch wir müssen feststellen, dass es in den letzten Jahren immer schwieriger wurde, Lehrkräfte zu mobilisieren, die an ihrer Schule ein regionales Theatertreffen ausrichten (ein eintägiges Treffen ausgerichtet für 3 – 4 Gruppen). Darüber hinaus ist es fast unmöglich geworden, eine Schule damit zu belasten, das landesweite Abschlusstreffen auszurichten (ein 5-tägiges Treffen ausgerichtet für 10 – 12 Gruppen). Die Ausrichtung eines NSTT kostet viel Arbeitskraft: Nicht nur die logistische Herausforderung (Organisation von Spielorten, Technik, Übernachtung, Verpflegung, Workshops) ist enorm, die Ausrichter müssen auch die Finanzierung eines Treffens im Blick haben. Es ist davon auszugehen, dass neben der Summe, die das Land zur Verfügung stellt, mindestens die gleiche Summe von Sponsoren eingefordert werden muss. Die Ausrichter müssen Sponsoren finden, um diese Geldmittel aufzubringen, die für ein qualitativ gutes Treffen notwendig sind.

Als Entlastung bietet das Kultusministerium der ausrichtenden Schule lediglich eine Stunde für das Schuljahr des Treffens. Mit welchen Argumenten sollen wir Lehrkräfte motivieren, sich auf das Abenteuer NSTT einzulassen?Jedes Theatertreffen lebt von den Teilnehmern. Doch auch hier sind die Zahlen der angemeldeten Gruppen rückläufig. Für die Lehrkräfte, die sich mit einem Darstellenden-Spiel- Kurs oder einer Theater-AG anmelden wollen, bedeutet diese Anmeldung, mit der Gruppe an mindestens einem Tag zu einem regionalen Treffen zu fahren und, wenn man ausgewählt wurde, am Abschlusstreffen teilnehmen zu dürfen, erneut eine Reise mit der Gruppe zu planen. Die Woche NSTT bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen Mehrarbeit und außerunterrichtliches Engagement. Zugegeben, die von Idealen angetriebene Lehrkraft gewinnt und die Schülerinnen und Schüle profitieren, doch die Lehrkraft, die für ihren Arbeitseinsatz entlohnt werden will, wird in Zukunft entscheiden, an einem solchen Wettbewerb nicht mehr teilzunehmen.

Gleiches gilt für den bundesweiten Wettbewerb Schultheater der Länder. Wir konnten im Jahr 2013 aus vier Bewerbungen eine Gruppe auswählen. Das ist eine viel zu geringe Beteiligung!

Wir fordern auch im Namen unserer Mitglieder, dass die Entscheidung, die Stundenzahl an Gymnasien zu erhöhen und die Altersteilzeit einzuschränken, rückgängig gemacht wird. Die lebendige Kultur an Schulen, die kreativen Nischen werden auf lange Sicht verschwinden und das gilt es zu verhindern.

Hannover, den 7. Dezember 2013

Stundenerhöhung Resolution.pdf
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Die Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule Wolfsburg geht neue Wege in der WPK-Gestaltung

Bereits seit drei Jahren erprobt die Schule die Etablierung des Faches Darstellendes Spiel an Realschulen. Da es zurzeit noch kein eigenständiges DSP-Fach in den Stundentafeln der Realschulen gibt, werden die angebotenen Darstellendes-Spiel-Kurse als Themenschwerpunkt unter dem Fach Musik organisiert.

 

Die Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule strebt eine Anerkennung als Pilotschule für DSP an Realschulen an und erarbeitet hierzu seit dem Frühsommer einen eigenständigen Stoffplan, der eine durchgehende Etablierung des Faches im Wahlpflichtkursbereich der Jahrgangsstufen 6 bis 10 an Realschulen vorsieht. Ein weitergehendes Ziel soll dann die Implementierung des Faches als alternative Wahlmöglichkeit neben Musik und Kunst sein. Im Schuljahr 2013/2014 erprobt die Schule ein neues Konzept, indem für eine große Theaterproduktion mehrere Wahlpflichtkurse zusammenarbeiten. Ein Kunst-WPK wird die Bühnenbildkonzeption vornehmen, während zwei Technikkurse diese Konzepte dann baulich umsetzen werden. Ein weiterer Deutsch-WPK wird dem Musik/DSP-WPK in Form einer interaktiven Schülerzeitung mit eigener Homepage unterstützend zur Seite stehen und regelmäßig über die Umsetzung der Produktion berichten. Bei einem erfolgreichen Abschluss, soll diese besondere Zusammenarbeit mehrerer Kurse ein fester Bestandteil im Schulkonzept werden.

Sven Pülm, DS-Lehrer an der Hoffmann-von Fallersleben-Realschule

Förderprogramm "Kultur macht stark"

Förderprogramm „Kultur macht stark“ - Bündnisse für Bildung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Ende letzten Jahres hatte das BMBF ein Förderprogramm für Bildungspartnerschaften angekündigt. Die BKJ (Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung) war dazu regelmäßig mit dem BMBF im Gespräch.

Am 10.5.2012 hat das BMBF nun unter

http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/content/20.php

die „Richtlinie zur Förderung außerschulischer Maßnahmen, insbesondere der kulturellen Bildung, für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Bündnissen für Bildung“ veröffentlicht. Dort finden sich auch die weiteren Informationen über das Programm. Ziel ist es, ab 2013 im Rahmen des Programms „Bündnisse für Bildung“ Maßnahmen für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Der Schwerpunkt des Programms ist die Kulturelle Bildung. Antragsberechtigt sind die Bundesverbände und bundesweit aufgestellte Initiativen. Gefördert werden Maßnahmen vor Ort mit Honorarkosten und Sachkosten. Bis zum 31.7. müssen die Konzepte beim BMBF eingereicht werden, ein Expertengremium entscheidet darüber anschließend, welche Konzepte gefördert werden. Das Programm soll 2013 starten und ist auf fünf Jahre angelegt.

Die BKJ koordiniert aktuell im Rahmen der BKJ „ad hoc Arbeitsgruppe Bündnisse für Bildung“ die Beteiligung ihrer mehr als 50 Mitgliedsorganisationen an dem Programm. Viele der Bundesverbände planen eigene Anträge. Die LKJs sind nicht antragsberechtigt. Der Weg führt für die Länder LKJs über die BKJ. Die BKJ wird einen Antrag einreichen, für den sie gemeinsame mit den LKJs und den nicht-beantragenden Bundesverbänden das Konzept entwickelt.

 

Der Zeitplan der BKJ ist aktuell wie folgt:

Von der BKJ wird ein Rahmenkonzept für das vom BMBF geforderte „Maßnahmenformat“ erstellt. Dieses soll Spielräume für die inhaltliche Profilierung lassen und flexibel genug für die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen in den Ländern sein. Zuständig bei der BKJ ist die Referentin, Frau Kerstin Hübner. Sie ist im Gespräch mit den LKJs und den nicht-selbst beantragenden Bundesverbänden. Als stellvertretende Vorsitzende der BKJ bin ich mit ihr dazu im Kontakt. Der BKJ Vorstand wird den Entwurf bis zum 20.6. beraten. In der Woche danach ist ein Termin mit den LKJs und nicht-beantragenden Bundesverbänden geplant (voraussichtlich in Hannover). Bei diesem Treffen werden wir das „Maßnahmeformat“ mit den beteiligten Partnern abstimmen und präzisieren.

Für Ihre Organisation heißt das:

a) Sie können Ihre Konzeptideen ggf. über Ihren Bundesverband bei dem Programm einreichen

oder

b) den Weg über die LKJ Niedersachsen und das Rahmenkonzept der BKJ wählen. Bitte informieren Sie dann die LKJ Niedersachsen über Ihre Pläne für das „Programm Bündnisse für Bildung“, damit wir Ihre Interessen bei der Entwicklung des Rahmenkonzepts einbringen können, z.B. mit Kurzkonzepten oder Listen von Ideen für mögliche Bündnisse vor Ort, gerne per Mail an info@lkjnds.de. Bitte informieren Sie sich dafür zuvor auf der oben genannten Internetseite des BMBF über die Voraussetzungen und die „zuwendungsfähigen“ Maßnahmen.

Wir hoffen, dass es gelingen wird, für das Feld der kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Niedersachsen und die Akteure in den LKJ Mitgliedsorganisationen, einen angemessenen Anteil aus dem Programm für ihre Maßnahmen vor Ort zu erreichen. Mit den Ergebnissen der LKJ Datenerhebung wurde nachgewiesen, in welch hohem Maße sie sich für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Kunst und Kultur einsetzen. Ein Ziel für Niedersachsen wäre ein Anteil an dem gemeinsamen Antrag mit rund 100 Bündnissen in einem Volumen von ca. 600.000 €.

Für das Erdenken und Verfassen der eigenen Anträge wünsche ich Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Insa Lienemann, G

Geschäftsführererin L

 

LKJ Geschäftsführung

 

Zur Praxis des Darstellenden Spiels

Einsatz von szenischen Methoden für die Sprachförderung vor der Einschulung

 

Das NiLS (jetzt NLQ) hat zwei Publikationen zum Schultheater herausgebracht. Während sich das erste Heft „Zur Praxis des Darstellenden Spiels“ mit dem Thema „Leistungsbewertung“  befasst (Download unter http://www.nibis.de/nli1/bibl/pdf/nli73.pdf ), thematisiert das zweite Heft aus dem Jahr 2007 den Einsatz von szenischen Methoden für die Sprachförderung vor der Einschulung (http://www.nibis.de/nli1/bibl/pdf/nli81.pdf) . Diese Materialsammlung wendet sich vor allem an Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, die im Elementarbereich oder in den Eingangsklassen der Grundschulen tätig sind. Hierin werden zu einzelnen Situationsfeldern (z. B. „Was mir wichtig ist“ oder „Sich wohlfühlen“) szenische Übungen angeboten, die durch ihren ganzheitlichen und handlungsorientierten Ansatz Spracherwerb in einem situativen Kontext ermöglichen sollen.

 

Zahlreiche Bildungsstudien der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie wichtig das Beherrschen der deutschen Sprache für den schulischen Erfolg der Kinder ist. Kinder sollen daher vor der Schule und in der Schule noch stärker sprachlich gefördert werden. Hierzu dienen die Förderprogramme „Ich lerne Deutsch vor der Grundschule“ und „Ich lerne Deutsch in der Grundschule“. Beide sollen Schülerinnen und Schülern, deren Deutsch-kenntnisse nicht ausreichen, helfen, erfolgreich am Unterricht teilnehmen zu können. In der auf dieser Grundlage konzipierten Materialiensammlung werden zu einzelnen Situations-feldern (z. B. : „Was mir wichtig ist“ oder „Sich wohlfühlen“) szenische Übungen angeboten, die durch ihren ganzheitlichen und handlungsorientierten Ansatz Spracherwerb in einem situativen Kontext ermöglichen sollen

 

Die Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Wirklichkeit erfolgt niemals isoliert auf nur einer Ebene; daran ist immer der Mensch als Ganzes mit seinen bisherigen Erfahrungen auf den verschiedenen Ebenen, mit seinen Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeiten, seinen Gefühlen sowie seinen sozialen und kognitiven Möglichkeiten beteiligt. Diese Dimensionen seiner Entwicklung sind jederzeit untrennbar miteinander und mit dem sprachlichen System verknüpft.

 

Der vorliegende Ansatz der vorschulischen Sprachförderung durch szenische Methoden ver- sucht  dem Rechnung zu  tragen, indem  sehr  bewusst  der  Einsatz des Körpers des Kindes

und seine Freude am kindlichen Spiel gezielt genutzt werden, um das Kind in seiner Identi- tätsentwicklung und sprachlichen Ausdrucksfähigkeit zu stärken. Grundlage für den Sprach- erwerb aus interaktionistischer Sicht, um den es in der vorschulischen Sprachförderung vorrangig geht, ist die Strukturierung gemeinsamer Handlungssituationen und ihre sprachlichen Erarbeitung wie auch das Einüben einfacher Kommunikationsschemata, die immer wiederholt werden. Mit diesen so genannten Formaten sind standardisierte Situationen gemeint, die für die Interaktionspartner bedeutungsvoll sind und sich immer wiederholen. Durch die Wiederholungen prägen sich sprachliche Strukturen ein, die für bestimmte Situationen (z.B. begrüßen/sich verabschieden/sich vorstellen) typisch sind und deren Beherrschung dem Kind Sicherheit geben.

 

Durch den Einsatz kreativer szenischer Methoden werden sehr gezielt Situationen geschaffen, in denen die Kinder durch die Verbindung von Körper und Kopf lustvoll Formate trainieren. Die dabei erlangte Sicherheit stärkt ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl und motiviert sie, sich den sprachlichen Anforderungen weiter zu öffnen. In dieser Hand-reichung sind viele Beispiele dokumentiert, die zeigen, wie lustvoll Formate/Wiederholungen sein können.

Das Redaktionsteam des Heftes setzt sich aus Erzieherinnen, Logopäden, Theaterpädagogen und aus Lehrkräften zusammen, die das Fach Darstellendes Spiel unterrichten und die eine langjährige Fachpraxis aufweisen können.

Änderungen in der Oberstufenverordnung ab 01.08.08!

Mit Erlass vom 13.06.2008 hat das Kultusministerium Änderungen in der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (VO-GO) sowie in den Ergänzenden Bestimmungen (EB-VO-GO) bekannt gemacht (SVBl. S. 206f).

Das Fach DS ist mehrfach betroffen:

  • in der kommenden Klasse 10 kann es jetzt als Fach gewählt werden
  • im musisch-künstlerischen Schwerpunkt kann es als Ergänzungsfach belegt werden
  • es ist möglich, DS als mündliches Prüfungsfach zu wählen.

Dies gilt natürlich nur, wenn die Schule über entsprechende Lehrkräfte verfügt.

Link: Lesefassung VO-GO / EB-VO-GO

EPA für Darstellendes Spiel

EPA für Darstellendes Spiel
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