15. Kinder-Theatertreffen
vom 06. – 20. Juli 2012
in Seferihisar / Türkei
Der Verein EDERED (European Drama Encounters / Rencontres Européennes de Drama)
veranstaltet vom 06. – 20. Juli 2012 sein 15. Kinder-Theatertreffen. Eingeladen hat der türkische Theaterverband Çağdaş Drama Derneği (CDD).
Das Treffen findet in YİBO (Seferihisar- Internatsschule) in Seferihisar / Türkei statt, in der Nähe von Izmir.
Eingeladen sind vier Mädchen und vier Jungen aus Deutschland, im Alter von
12 – 14 Jahren, die von zwei erfahrenen Theater/Betreuungspädagogen begleitet werden. Die Arbeitssprache ist Englischund deshalb müssen alle Bewerber über genügend Kenntnisse in dieser Sprache verfügen.
Ein Vorbereitungstreffen in Lingen, zwei Tage vor der gemeinsamen Reise in die Türkei ist Voraussetzung für die Teilnahme.
Bewerben können sich Kinder aus den Mitgliedsverbänden Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT), der Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater (BAG), aus Schulen oder anderen Theatervereinen, die die genannten Bedingungen erfüllen, die über viel Theatererfahrung verfügen und in einer Theatergruppe oder einer Theater-AG aktiv sind.
Es wird ein Eigenanteil von 250,- € erhoben.
Der Verein EDERED führt seit 1982 jährlich wechselweise Kinder-und Jugend-Theatertreffen durch. Gastgeber sind jeweils Theatervereine oder –verbände in verschiedenen europäischen Ländern bzw. Bewerberländern.
Im Vordergrund steht die gemeinsame Theaterarbeit zum Thema Slowness (Langsamkeit). In Werkstätten sollen die Kinder die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Lebenserfahrungen auszudrücken und miteinander zu vergleichen. Sie sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Kulturen kennenlernen und Verständnis für andere entwickeln. Auf der inhaltlichen Ebene lernen sie die Methoden und künstlerischen Ausdrucksweisen der „Dramatischen Erziehung“ und des Theaters kennen. Den Abschluss bildet eine öffentliche Aufführung mit den Werkstattergebnissen.
Bewerbungen bitte kurzfristig bis spätestens zum 27. Februar 2012 an das:
Büro des BDAT in Lingen, Doris Schweitzer, Karolinenstr. 9, 49808 Lingen
oder Postfach 14 06, 49784 Lingen
Wir möchten Euch auf diesen Wettbewerb aufmerksam machen:
Der Schreibwettbewerb richtet sich an junge Autor/innen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren aus Deutschland (teilnehmen können auch junge Autor/innen anderer nationaler Herkunft, die die Landessprache beherrschen).
Es geht um die Thematik zeitgenössischer Konflikte, um Flüchtlinge, Grenzen und Migration, Frauen und Krieg.
Dieser Wettbewerb wird gleichzeitig in Frankreich (für einen frz. Theatertext) und in Italien (für einen it. Theatertext) ausgeschrieben und ist eingebettet in das Internationale Jugendtheaterfestival der Sprachen Lingue in Scena – Sprachen in Szene!, das jedes Jahr in Turin/Italien stattfindet und im Mai 2012 „Mutter Courage und ihre Kinder“ zum Thema hat.
Wir möchten Euch auf diesen Wettbewerb aufmerksam machen:
Durch Zusammenarbeit gewinnen! Unter diesem Motto prämiert der Wettbewerb MIXED UP seit dem Jahr 2005 gelungene Modelle der Zusammenarbeit zwischen Trägern der Kulturellen Bildung und Schulen.
Der Wettbewerb wird ausgelobt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.(BKJ).
Neben regulären Preisen schreiben das BMFSFJ und die BKJ jeweils einen Sonderpreis zu jährlich wechselnden Themen aus. Zudem kürt die MIXED UP Jugendjury einen eigenen Preis mit dem Schwerpunkt Partizipation. Neu in 2012: der StartUp Preis für Neueinsteiger in der Kooperationslandschaft von Kultur und Schule!
Beteiligen Sie sich an der aktuellen Runde des MIXED UP Wettbewerbs für Kooperationen zwischen Kultur und Schule!
Weitere Informationen hier.
Liebe Fachverbandsmitglieder aus Niedersachsen!
Kultur trifft Schule
Gemeinsam mit dem Koordinationsbüro Kultur macht Schule der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Nds. e.V. haben sich seit Februar 2010 in Hannover in einem Facharbeitskreis mehrfach Vertreter/innen der LKJ-Mitgliedsverbände, u.a. unseres Fachverbandes Darstellendes Spiel – Schultheater getroffen. Unser gemeinsames Anliegen: die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und ihr Recht auf Teilhabe an Kunst und Kultur auch über kulturelle Bildung in Schulen zu sichern. Wir haben uns die Begegnung von Politik, Verwaltung und Praxis zur Aufgabe gemacht und wollen in einer Veranstaltungsreihe Themen wie
* Finanzierung von Kooperationen zwischen Schule und Partnern aus der Kulturellen Bildung
* Verbesserung der organisatorischen Rahmenbedingungen
* Qualitätskonzept als Grundlage für die Kooperation von Kultur und Schule (v.a. im Bereich des Ganztagsangebots)
gemeinsam besprechen und über Lösungen nachdenken.
Zum ersten „runden Tisch“ von Kultur trifft Schule kamen am 15.06.11 im Landesmuseum in Hannover mehrere Landtagsabgeordnete, Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und des Kultusministeriums zusammen.
An einem der Thementische wurde das Anliegen des Schultheaters an einem gelungenen Modell der Zusammenarbeit von außerschulischer Institution (der Autostadt in Wolfsburg) und Schule (Ratsgymnasium Wolfsburg) vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, die eine finanzielle Unterstützung durch einen Projektpartner den Schulen eröffnen kann.
Die Form der Gespräche an Thementischen bot aber auch Gelegenheit, auf die Anliegen von qualifizierter Ausbildung, Referendariat und v.a. Einstellung von grundständig ausgebildeten Lehrkräften
hinzuweisen – ein v.a. den Landtagsabgeordneten noch unbekanntes Problem.
Wir hoffen, unsere Anliegen auch in Zukunft noch bei derartigen Gesprächen vertiefen zu können und auf die Notwendigkeit hinzuweisen, das Fach auch in den Grundschulen einzuführen.
Gespräch im Kultusministerium
Zu Beginn der Sommerferien konnten wir ein Gespräch mit Frau Heuer führen, die das Referat Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung des Kultusministeriums vertritt. Wir haben mit ihr die Situation des Faches Theater/Darstellendes Spiel und die Positionen des Fachverbandes erörtert. Es zeichnet sich eine positive Zusammenarbeit ab.
Dialog mit den Studierenden der HBK
Wir haben den Dialog mit den Studierenden des Faches Theater/Darstellendes Spiel an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Leibniz-Universität Hannover verstärkt und uns einem offenen Schreiben an den Kultusminister Herrn Dr. Althusmann als Unterstützer angeschlossen, in dem folgende Forderungen zum Ausdruck gebracht werden
* die Anerkennung des Faches Theater/Darstellendes Spiel niedersachsen- und bundesweit,
* ein Kerncurriculum für Niedersachsen,
* eine Ausweitung der Ausbildung für das Fach an Grundschulen, an Oberschulen und weiteren Schulformen mit Sekundarstufe I und II,
* die Förderung und der Ausbau der Faches im Allgemeinen.
Schultheater der Länder in Düsseldorf
Wir freuen uns auf das bevorstehende SDL In Düsseldorf, das sicherlich wieder eine Plattform für einen regen Austausch aller Schultheater-Begeisterten bieten wird. Niedersachsen wird vertreten durch den Darstellenden-Spiel-Kurs der IGS Roderbruch (Hannover) von Maren Konn mit dem Stück „Genannt Gospodin“.
Tagung „ZusammenSpiel“
Der Landesverband Theaterpädagogik (LAT) und die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) planen am 3. und 4. November 2011 eine Tagung in Wolfenbüttel zum Thema „Theaterpädagogik und Schule“. Unser Fachverband ist als Kooperationspartner aktiv an der Planung dieser Tagung beteiligt. Wir hoffen auf rege Teilnahme aus unseren Reihen.
Mitgliederversammlung
Wir laden an dieser Stelle schon einmal zu unserer Mitgliederversammlung am 5. November 2011 um 11.00 Uhr in den Raschplatz-Pavillon (Lister Meile, Hannover) ein. Wir werden also wieder an
gewohnter Stelle tagen und freuen uns auf viele Mitglieder! Wir werden insbesondere auf die Durchführung des Abiturs im Fach Theater/Darstellendes Spiel eingehen.
Wie immer findet ihr weitere Informationen unter www.schultheater-nds.de
Für den Vorstand: Ute Schneider, Thomas Stermann und Stefanie Westphal
Einsatz von szenischen Methoden für die Sprachförderung vor der Einschulung
Das NiLS (jetzt NLQ) hat zwei Publikationen zum Schultheater herausgebracht. Während sich das erste Heft „Zur Praxis des Darstellenden Spiels“ mit dem Thema „Leistungsbewertung“ befasst (Download unter http://www.nibis.de/nli1/bibl/pdf/nli73.pdf ), thematisiert das zweite Heft aus dem Jahr 2007 den Einsatz von szenischen Methoden für die Sprachförderung vor der Einschulung (http://www.nibis.de/nli1/bibl/pdf/nli81.pdf) . Diese Materialsammlung wendet sich vor allem an Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, die im Elementarbereich oder in den Eingangsklassen der Grundschulen tätig sind. Hierin werden zu einzelnen Situationsfeldern (z. B. „Was mir wichtig ist“ oder „Sich wohlfühlen“) szenische Übungen angeboten, die durch ihren ganzheitlichen und handlungsorientierten Ansatz Spracherwerb in einem situativen Kontext ermöglichen sollen.
Zahlreiche Bildungsstudien der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie wichtig das Beherrschen der deutschen Sprache für den schulischen Erfolg der Kinder ist. Kinder sollen daher vor der Schule und in der Schule noch stärker sprachlich gefördert werden. Hierzu dienen die Förderprogramme „Ich lerne Deutsch vor der Grundschule“ und „Ich lerne Deutsch in der Grundschule“. Beide sollen Schülerinnen und Schülern, deren Deutsch-kenntnisse nicht ausreichen, helfen, erfolgreich am Unterricht teilnehmen zu können. In der auf dieser Grundlage konzipierten Materialiensammlung werden zu einzelnen Situations-feldern (z. B. : „Was mir wichtig ist“ oder „Sich wohlfühlen“) szenische Übungen angeboten, die durch ihren ganzheitlichen und handlungsorientierten Ansatz Spracherwerb in einem situativen Kontext ermöglichen sollen
Die Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Wirklichkeit erfolgt niemals isoliert auf nur einer Ebene; daran ist immer der Mensch als Ganzes mit seinen bisherigen Erfahrungen auf den verschiedenen Ebenen, mit seinen Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeiten, seinen Gefühlen sowie seinen sozialen und kognitiven Möglichkeiten beteiligt. Diese Dimensionen seiner Entwicklung sind jederzeit untrennbar miteinander und mit dem sprachlichen System verknüpft.
Der vorliegende Ansatz der vorschulischen Sprachförderung durch szenische Methoden ver- sucht dem Rechnung zu tragen, indem sehr bewusst der Einsatz des Körpers des Kindes
und seine Freude am kindlichen Spiel gezielt genutzt werden, um das Kind in seiner Identi- tätsentwicklung und sprachlichen Ausdrucksfähigkeit zu stärken. Grundlage für den Sprach- erwerb aus interaktionistischer Sicht, um den es in der vorschulischen Sprachförderung vorrangig geht, ist die Strukturierung gemeinsamer Handlungssituationen und ihre sprachlichen Erarbeitung wie auch das Einüben einfacher Kommunikationsschemata, die immer wiederholt werden. Mit diesen so genannten Formaten sind standardisierte Situationen gemeint, die für die Interaktionspartner bedeutungsvoll sind und sich immer wiederholen. Durch die Wiederholungen prägen sich sprachliche Strukturen ein, die für bestimmte Situationen (z.B. begrüßen/sich verabschieden/sich vorstellen) typisch sind und deren Beherrschung dem Kind Sicherheit geben.
Durch den Einsatz kreativer szenischer Methoden werden sehr gezielt Situationen geschaffen, in denen die Kinder durch die Verbindung von Körper und Kopf lustvoll Formate trainieren. Die dabei erlangte Sicherheit stärkt ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl und motiviert sie, sich den sprachlichen Anforderungen weiter zu öffnen. In dieser Hand-reichung sind viele Beispiele dokumentiert, die zeigen, wie lustvoll Formate/Wiederholungen sein können.
Das Redaktionsteam des Heftes setzt sich aus Erzieherinnen, Logopäden, Theaterpädagogen und aus Lehrkräften zusammen, die das Fach Darstellendes Spiel unterrichten und die eine langjährige Fachpraxis aufweisen können.
Mit Erlass vom 13.06.2008 hat das Kultusministerium Änderungen in der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (VO-GO) sowie in den Ergänzenden Bestimmungen (EB-VO-GO) bekannt gemacht (SVBl. S. 206f).
Das Fach DS ist mehrfach betroffen:
Dies gilt natürlich nur, wenn die Schule über entsprechende Lehrkräfte verfügt.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier eine dringende und hochinteressante Anfrage aus den Niederlanden: