Aktuelles

„17 ½ Minuten Kalte Wut“

Wilde Bühne e. V. Bremen

Theaterensemble mit ehemaligen Drogenabhängigen

 

„17 ½ Minuten Kalte Wut“  

Ein Theaterstück über Gewalt an Schulen

 

26.5./ 8.6./ 10 Uhr und 19.30 Uhr. € 10/ erm. € 6,50 in der Shakespeare Company

Regie/ Text: Jana Köckeritz, Michaela Uhlemann

 

„Kein Sozial-Experte, kein Nachrichtensprecher der Welt kann in Worte fassen, was dieses Theaterstück zeigt: Tiefe Einblicke in die Seele eines verzweifelten Jugendlichen.“ (Kreiszeitung Syke, 11. 02. 2010)

 

Eine ganz normale Schule in einer ganz normalen Stadt irgendwo in Deutschland. Schüler, Eltern, Lehrer – niemandem ist etwas aufgefallen. Aber ab heute ist alles anders. Eine ungeheuerliche Tat ist geschehen. 17 ½  Minuten kalte Wut.

Wie konnte es dazu kommen?

Schüler, Eltern, Lehrer und die Polizei beschreiben Paul als unauffälligen Schüler. Sie versuchen zu erklären, was nicht zu erklären ist. In Monologen und Rückblenden wird die alltägliche Gewalt an Schulen sowie Vernachlässigung, Leistungsdruck und Gewalt in den Familien erlebbar.

 

Mit dem Theaterstück „17 ½ Minuten Kalte Wut“ und der anschließenden Diskussion nähern wir uns den unterschiedlichen Aspekten von Gewalt, wie Gruppendruck, Mobbing, Faszination von Gewalt, Gewaltphantasien, Amoklauf, aber auch den Aspekten von  zarten Gefühlen, wie die eigene Zerbrechlichkeit oder die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.

Dann gehen wir der Fragestellung nach: ,,Was macht mich stark?” und ,,Was brauchen Kinder und Jugendliche, um nicht gewalttätig zu werden?”

Wir hoffen, mit unserem Theaterstück ,,17 ½ Minuten Kalte Wut” neue Sichtweisen auf das Thema Jugendgewalt aufzuzeigen und aktiv zu einer Diskussion darüber beizutragen.

 

„Die Akteure der Wilden Bühne sind charismatische, spannende und ehrliche Persönlichkeiten, die im Spiel sowie im Gespräch sehr authentisch wirken und das Publikum durch ihre direkte Art in besonderer Weise ansprechen.“ (Liane Adam,Suchtprävention Bremen)

 

Das Theaterstück „17 ½ Minuten Kalte Wut“ der Wilden Bühne wurde für ihren exzellenten und innovativen Ansatz mit dem ,,Nationalen Förderpreis der Hamburg- Mannheimer- Stiftung“ ausgezeichnet.

 

Podiumsdisskussion "Mobbing in der Schule"
Am 8. 6. 2010 findet im Anschluß an die 10h Aufführung eine Podiumsdiskussion zum Thema "Mobbing in der Schule“ statt.

Podiumsteilnehmer:

- Ehemals Betroffene von Mobbing

- Frank Beckmann - Mediationsstelle Brückenschlag e. V.

- Holger Hülsemann - Schulsozialpädagoge

- Rolf Tiemann - Bremer JungenBüro

- Kontaktpolizisten

- Schauspieler der Wilden Bühne

 

 

Kontakt: Wilde Bühne e.V., z. Hd. Jana Köckeritz; Möckernstr. 32, 28201 Bremen, 0421- 5577138

 

Flyer der Wilden Bühne
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Bericht von der ZAT in Potsdam

19. – 21.11.2009 in Potsdam

Etwa 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus allen Bundesländern folgten der Einladung des Bundesverbandes Theater in Schulen ( BV.TS ) zur jährlichen Arbeitstagung. Offenbar war in diesem Jahr das Thema “Die interkulturellen Potenziale des Theaterspielens mit Schüler/innen“ ein besonderer Anziehungspunkt für alle Fachinteressierten aus den Schulen und Hochschulen.


Nach Vorträgen zur thematischen Einführung ging es am Freitag in entsprechende Arbeitsgruppen. Alle Gruppen befassten sich mit dem Thema aus einem anderen Blickwinkel. 


So zeigten  der deutsch-türkische Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge Nurkan Erpulat  und  Olaf Bublay, Theaterlehrer aus Hamburg, dass Unterrichtseinheiten und Projektbeispiele des Theaters in der Schule Interkulturalität zum Thema selbst machen können und so die Lebenswirklichkeit von Schülern mit unterschiedlichem Kulturhintergrund in den Fokus nehmen.


Die Arbeitsgruppe der Theaterpädagogin Elke Bauer und der Theaterlehrerin Brigitte Sturm-Schott aus Kassel stellte die Ergebnisse eines Projektes von  BV.TS und IDEA-Partnern  in verschiedenen europäischen Ländern vor: Verständigung über kulturelle Differenzen herstellen bzw. diese durch theatrale Ausdrucksformen überwinden und konkret Sprachbarrieren abbauen, sollte als eine Kernaufgabe der Schule verstanden werden.


Maike Plath, Theaterlehrerin aus Berlin,  stellte in der dritten Arbeitsgruppe ihr  Projekt mit Schülern an der Anna-Siemsen-Hauptschule in Berlin –Neukölln vor. Hier ging es um “Migrationshintergrund“ als Voraussetzung zur Kreativität.  Der Verlauf des Projektes wurde filmisch begleitet und zeigte, dass  die Methodik  der Auseinandersetzung mit sich selbst in Beziehung zu anderen in der Gesellschaft ( auch außerhalb der Schule ), durch “Theater als Kunstform“  Reflexionsfähigkeit und sozial-kommunikative Kompetenz von Jugendlichen fördern kann.


Im Anschluss an die Arbeitsgruppen schloss sich eine Diskussionsrunde an, die sich zusammenfassend mit dem Thema  “Interkulturalität und Theater in der Schule – Bildungs- und gesellschaftspolitische Konsequenzen“ befasste.

Mit der Nachbereitung zum Schultheater der Länder 2009 in Hamburg und dem Ausblick auf das SdL in Nürnberg 2010  sowie der Mitgliederversammlung am Sonnabend  schloss die ZAT 2009.


Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, die das zur Zeit immer wieder diskutierte Thema “Migrationshintergrund“ im Zusammenhang mit der Theaterarbeit an Schulen gekonnt aufbereitet und nicht nur zum Nachdenken angeregt hat.


Sabine Peters

Änderungen in der Oberstufenverordnung ab 01.08.08!

Mit Erlass vom 13.06.2008 hat das Kultusministerium Änderungen in der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (VO-GO) sowie in den Ergänzenden Bestimmungen (EB-VO-GO) bekannt gemacht (SVBl. S. 206f).

Das Fach DS ist mehrfach betroffen:

  • in der kommenden Klasse 10 kann es jetzt als Fach gewählt werden
  • im musisch-künstlerischen Schwerpunkt kann es als Ergänzungsfach belegt werden
  • es ist möglich, DS als mündliches Prüfungsfach zu wählen.

Dies gilt natürlich nur, wenn die Schule über entsprechende Lehrkräfte verfügt.

Link: Lesefassung VO-GO / EB-VO-GO

EPA für Darstellendes Spiel

EPA für Darstellendes Spiel
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Partnerschule gesucht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier eine dringende und hochinteressante Anfrage aus den Niederlanden:

Louis Lemaire, Gründer der größten jeugdtheaterschool in Rotterdam, sucht für eine Projektschule, die den Schülern 8 Stunden Theater in der Woche anbietet, eine Partnerschule in Deutschland. Er hat bereits für den geplanten Austausch eine in England gefunden und möchte nun ein deutsches Gymnasium mit einem Theaterschwerpunkt hinzunehmen.
Bitte leitet diese Anfrage an alle weiter, die vielleicht interessiert sind.
Interessenten wenden sich an die Geschäftsstelle des BVDS (s.u.) oder direkt an mich: jr@schultheater.de oder tel. 069-21232044
Danke und herzliche Grüße,
Joachim Reiss

Schulen gesucht zur Inszenierung des Theaterstücks "KnastKinder"

"KnastKinder" ist ein Stück über die zahllosen Kinder, die überall in der Welt gefangen gehalten werden. Gegen alle Kinder- und Menschenrechte. Ab Sommer 2007 bieten wir das brandneue Jugend-Theaterstück allen weiterführenden Schulen und Laientheatern kostenfrei zur eigenen Auffführung an.

Die Produktion von "KnastKinder" an Ihrer Schule schafft Öffentlichkeit für inhaftierte Kinder, die dringend eine Lobby brauchen.

Lehrer und außerschulische Pädagogen laden wir zu einem Forbildungs-Wochenende ein.

Es vermittelt Sicherheit für die Inszenierungsarbeit und Erfahrungen mit dem Thema. Hintergrundmaterial stellt die Kinderrechte, die Armutsthematik und die UN-Entwicklungsziele vor.

Ort und Zeit der Fortbildung finden Sie unter www.knastkinder.de


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