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des Verein zur Förderung des Schultheaters im Regierungsbezirk Braunschweig e.V

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Aktuelle Nachrichten des Fachverbandes

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Die Regionalen Schülertheatertreffen 2016

Der Fachverband Schultheater – Darstellendes Spiel Niedersachsen freut sich auf die Regionalen Schülertheatertreffen (RSTT) und das 19. Niedersächsische Schülertheatertreffen (NiST) in Göttingen.

 

 

 

Zurzeit treffen sich insgesamt 47 Theatergruppen aus ganz Niedersachsen bei verschiedenen Regionalen Schülertheatertreffen. Ein Beratungsgremium, das insgesamt aus 15 Theaterlehrerinnen und -lehrern besteht, begleitet diese Treffen. Erst nachdem alle RSTT über die Bühne gegangen sind, wird sich das Gremium treffen, um aus der ganzen Vielfalt zehn Gruppen auszuwählen, die nach Göttingen eingeladen werden. Es sollen Gruppen ausgewählt werden, die unterschiedliche Spielweisen zeigen, die die Vielfalt der Schulformen repräsentieren, die aus den unterschiedlichen Regionen Niedersachsens kommen und die mit Kreativität, Spielfreude und gutem Schultheater überzeugen.

 

 

 

Die regionalen Theatertreffen verfolgen vor allem das Ziel, dass sich Schülerinnen und Schüler aus der Region kennen lernen und dass sie in ihrer Theaterarbeit inspiriert werden, weil sie sehen, was andere Gruppen machen. Gleiches gilt für die Lehrkräfte, die Spielleiterinnen und Spieleiter. Auch sie haben die Chance im Austausch mit den anderen Spielleitern und dem Beratungsgremium ihre eigene Arbeit in neuen Zusammenhängen zu sehen und sich über Erfahrungen auszutauschen.

 

Besonders wenn die Gruppen noch mitten im Inszenierungs- und Probenprozess stecken und noch gar kein fertiges Produkt zeigen, kann die Rückmeldung in den Nachgesprächen neue Impulse geben oder auch konzeptionelle Veränderungen anstoßen.

 

Der Blick über den Tellerrand ist besonders bereichernd, wenn sich unterschiedliche Altersgruppen und Schulformen begegnen und wenn unterschiedliche Spielweisen und theatrale Mittel aufeinander treffen.

 

 

 

Natürlich wissen wir, dass immer ein bisschen Mut dazugehört, sich mit dem Stück, vielleicht auch nur mit Probeneinblicken, einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber genau das macht ja Theater aus! Erst wenn es ein Publikum gibt, entsteht die theatrale Situation, die für Lampenfieber, aber auch für die nötige Spannung sorgt, die die Spielerinnen und Spieler über sich hinauswachsen lässt.

 

 

 

Wir freuen uns also auf die Regionalen Schülertheatertreffen und werden sie hier auf der Homepage nach und nach dokumentieren.

 

 

 

Der Fachverband Schultheater – Darstellendes Spiel wünscht allen aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude bei den regionalen Treffen und besondere Begegnungen mit Gleichgesinnten!

 

 

 

 

 

Stefanie Westphal

 

Vorsitzende des Fachverbandes Schultheater – Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V.

 

 

 

Osnabrück, den 5.2.2016

 

Bericht der Mitgliederversammlung 2015

7. November 2015 in Hannover um 11 Uhr

Fachverband Schultheater – Darstellendes Spiel Niedersachsen. e.V.

Jahresbericht 2015


Wir haben im vergangenen Jahr die Geschäftsführung überarbeitet. Dank der Mitarbeit zweier Sekretärinnen wurde die Vereinsdatenbank zur Mitgliederpflege aktualisiert. Die Kosten für die Mitarbeiterinnen konnte gut zur Hälfte gedeckt werden durch einen Zuschuss, den wir über die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) beantragt haben.

Es ist festzustellen, dass die Verwaltungsaufgaben eines Fachverbandes kaum noch ehrenamtlich zu bewältigen sind. Vor allem die Stelle des Geschäftsführers ist mit großem Arbeitsaufwand verbunden.


Die Mitgliederzahl (derzeit 220) blieb nahezu konstant: Kündigungen und Neueintritte hielten sich 2015 die Waage.


Das Kultusministerium hat – auch auf Drängen des Fachverbandes hin – eine Kommission eingesetzt, die ein niedersächsisches Kerncurriculum für die Oberstufe schreibt. Wir freuen uns, dass der Fachverband in der Kommission mit Stefanie Westphal vertreten ist.


Besonders hat uns die Umstrukturierung des Gymnasiums (von G8 auf G9) beschäftigt. Da die Schulgesetznovelle eine Kürzung des musisch-künstlerischen Unterrichts in der Einführungsphase (11. Jahrgang) von zweistündigen auf einstündigen Unterricht vorsieht, haben sich die Fachverbände Musik, Kunst und Darstellendes Spiel zusammengetan, um einen öffentlichen Protest zu äußern. Dieser reichte von einem gemeinsamen Positionspapier, über eine Online-Petition (mit 15.000 Unterschriften), Gesprächen mit den schulpolitischen Sprechern verschiedener Parteien hin zu einem Offenen Brief. Noch ist keine endgültige Regelung bekannt, wie die Einführungsphase endgültig strukturiert sein wird, die Fachverbände bleiben aktiv.

Der Fachverband Darstellendes Spiel wird eine gemeinsame Tagung anregen, die die Stellung der musisch-künstlerischen Fächer in der Schule stärken soll.

Erfreulich ist, dass bei der Umstrukturierung der Qualifikationsphase (12. und 13. Jahrgang) Darstellendes Spiel auf grundlegendem Niveau nun dreistündig, statt zweistündig unterrichtet wird.


Das 19. Niedersächsischen Schülertheatertreffen (NiST) wird im Mai in Göttingen stattfinden. Diesem Treffen gehen im Februar und März 14 Regionaltreffen voran, die die Vernetzung der Schulen und der Lehrkräfte im Flächenland Niedersachsen vorantreiben sollen und bei denen die Gruppen für das landesweite Treffen ausgewählt werden.


Auf der Mitgliederversammlung im November wurde der Vorstand wiedergewählt:

Stefanie Westphal (Vorsitzende), Sabine Köckeritz (Stellvertretende Vorsitzende), Konstantin Hilpert (Geschäftsführer), Jutta Rehpenning und Matthias Gegniat (Beisitzer).



Stefanie Westphal, Vorsitzende Osnabrück, den 16.11.2015

Abschlusstreffen in Göttingen

vom 23. bis 27. Mai 2016

Anmeldeformular RSTT 2016
Bei online Anmeldung bei einem MAC Computer bitte Vorschau benutzen. Bei Windows Rechnern muss mit dem Programm Foxit gearbeitet werden.
RSTT2016 Anmeldung.pdf
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Wer das PDF Formular online ausfüllen möchte, muss bei einem Windows Rechner das Programm Fotit nutzen. Adobe funktioniert in diesem Fall leider nicht. Hier ist ein Link, um Foxit zu instalieren:

https://www.foxitsoftware.com/downloads

Workshop mit Martin Crome

Wegen einer Erkrankung musste der Workshop mit Martin Crome leider erneut verschoben werden. Der neue Termin für den Workshop steht fest: 20. Februar 2016 !!!

Kindertheaterestival 2016

Schultheater der Länder 2015 in Dresden

Der Prüfungskurs Darstellendes Spiel des Gymnasiums im Schloss, Wolfenbüttel hat uns beim diesjährigen Schultheater der Länder in Dresden mit dem "Süßen Stück" vertreten. Wir danken Christian Krüger und seinem Team und den Schülerinnen und Schülern für eine gelungene Aufführung, die von allen Seiten sehr gelobt wurde.

Juni 2015: NEUE Fortbildungsangeboe

Achtung! Wir haben neue Workshopangebote unter der Rubrik Aus-Weiter-Fortbildung! Meldet euch an!

Berichterstattung in der HAZ (20.05.2015)

Berichterstattung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (20.5.2015)
Kritik an Schulpolitik wird immer schärfer
Direktoren fordern jetzt Ruhe – und klagen über G 9
Von Saskia Döhner und Heiko Randermann
Hannover. Die Schulpolitik der rot-grünen Landesregierung gerät zunehmend in die Kritik. Der Konflikt um den Klassenfahrtenboykott ist ungelöst, Gewerkschaften und Regierung liegen noch immer im Clinch, und die Sorge, dass die neue Schulreform die Gymnasien massiv benachteiligt, nimmt zu. Jetzt schlägt die Niedersächsische Direktorenvereinigung Alarm – und beklagt Konzeptlosigkeit bei der von Rot-Grün beschlossenen Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren.
Bei vielen Direktoren sei die Euphorie über die wieder um ein Jahr verlängerte Gymnasialzeit (G 9) vorbei, sagte der Vorsitzende Wolfgang Schimpf der HAZ. Das Land habe sich über die Folgen der Entscheidung keine Gedanken gemacht. Die Gesamtstundenzahl der meisten Fächer werde nun auf neun statt acht Schuljahre verteilt. Dies führe dazu, dass Fächer, bei denen Doppelstunden pädagogisch sinnvoll seien – etwa Kunst –, nur noch einstündig unterrichtet würden. Auch seien die Schulbücher noch auf das „Turboabitur“ (G 8) ausgerichtet. Schimpf fordert ein Stillhalteabkommen in der schulpolitischen Diskussion – anstatt immer neuer hektischer Reformen. Tatsächlich gibt es ungewöhnlich viele Baustellen in der Schulpolitik:
Streit um Lehrpläne: Nahezu alle Fachverbände beklagen Stundenkürzungen. Musik- und Kunstlehrer bangen um ihren Unterricht, aber auch Naturwissenschaftler sehen sich benachteiligt.
Weiter keine Klassenfahrten: Der Konflikt um Mehrarbeit an Gymnasien schwelt weiter. Die meisten Schulen verzichten weiterhin auf Klassenfahrten.
Inklusion stockt: Nach Elternprotesten sollen die Sprachförderschulen erhalten bleiben. Aber auch die beschlossene Auflösung der Förderschulen für Lernschwache ist umstritten. Die Kommunen fordern, dass sich das Land an den Umbaukosten für Schulen beteiligt.
Berichterstattung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (20.5.2015)
„Enttäuschte Lehrer“
„Der Schulstreit erinnert an die Lokführer“
Wolfgang Schimpf, Vorsitzender der Direktorenvereinigung, beklagt das angespannte Verhältnis zwischen Schulen und Ministerium
Zu viele Debatten um die Schulpolitik? Es müsse mal Ruhe einkehren, meinen auch die Schuldirektoren.Foto: dpa
Herr Schimpf, es scheint eine sehr angespannte Lage zu geben zwischen Schulen und Lehrern auf der einen und dem Kultusministerium auf der anderen Seite. Ist das auch Ihr Eindruck?
Die Nerven liegen bei einigen blank. Das verwundert auch nicht, da das Kultusministerium derzeit viele offene Baustellen hat. Insbesondere zwischen dem Ministerium und der Schulform Gymnasium ist die Lage angespannter, als sie sein müsste. Das liegt auch an mangelnder Kommunikation. Wir erleben immer wieder, dass man uns vor vollendete Tatsachen stellt anstatt uns einzubeziehen.
Wie kann es weitergehen, etwa in den Auseinandersetzungen um Lehrerarbeitszeiten und Klassenfahrtenboykott?
Der Streit ist festgefahren, das erinnert schon ein wenig an den Streik der Lokführer. Die Enttäuschung der Lehrer ist groß, denn sie haben seit Jahren das Gefühl, auf einer Dauerbaustelle zu arbeiten. Die versprochene Rückzahlung des Arbeitszeitkontos wurde als Abmilderung dieses Chaos’ empfunden. Die Arbeitszeiterhöhung löst nebenbei bemerkt auch keine Probleme in der Unterrichtsversorgung, sondern führt zu neuen Problemen. Einige Schulen, die schon vorher eine gute Ausstattung im Fachunterricht hatten, haben jetzt eine noch bessere. Doch eine Schule, die 108 Prozent Unterrichtsversorgung hat, aber 40 Kilometer vom nächsten Gymnasium entfernt liegt, kann ihren Überfluss nicht abgeben. Der Ausgleich funktioniert dann nur in der Statistik: Da haben dann alle Gymnasien im Schnitt über 100 Prozent Unterrichtsversorgung.
Die Gymnasien haben noch eine weitere Baustelle: Die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren. Wie sehen Sie das?
Die Diskussion um G 8 und G 9 ist damals sehr emotional geführt worden, und es hat auch unter den Direktoren der Gymnasien eine große Mehrheit für eine Rückkehr zu G 9 gegeben. Inzwischen hat sich dieser Blick aber verändert, weil immer deutlicher wird, dass dieser Schritt strukturelle Probleme mit sich bringt. Die Euphorie über das Abitur nach 13 Jahren ist vorbei.
Können Sie das erläutern?
Es sind viele Details, die Schwierigkeiten machen. Ein Beispiel: Wir arbeiten mittlerweile viel häufiger als früher mit Doppelstunden, was sich als pädagogisch sehr sinnvoll herausgestellt
hat. Dadurch aber, dass die Stundenzahl der Fächer jetzt von acht auf neun Jahre gestreckt wird, kommt es dazu, dass einige Fächer in mehreren Jahrgängen nur noch mit einer Stunde pro Woche eingeplant sind. Da können Sie keine Doppelstunden geben. Oder auch die Schulbücher: Die sind auf G 8 ausgerichtet.
Was wäre die Alternative gewesen?
Vielleicht wäre es besser gewesen, G 8 zu entschlacken. Man hat jetzt im Grunde den gleichen Fehler gemacht wie 2004, als man erst den Beschluss gefasst hatte, die Zeit am Gymnasium um ein Jahr zu kürzen und sich dann um die Details gekümmert hat. Auch diesmal ist erst die grundsätzliche Entscheidung getroffen worden, ohne die Schwierigkeiten zu antizipieren oder sich um die Folgen Gedanken gemacht zu haben.
Manche Lehrer fordern bereits, die ewigen Strukturdebatten in der Schulpolitik zu beenden und die Schulen einfach arbeiten zu lassen. Sehen Sie das auch so?
In Nordrhein-Westfalen gibt es seit 2011 einen Schulkonsens, dass es bis 2023 keine Strukturveränderung in der Kultuspolitik mehr geben soll. Wir befürworten das uneingeschränkt. Wir könnten ein Stillhalteabkommen zwischen den Parteien in Niedersachsen gut gebrauchen, um endlich aufzuarbeiten, was die verschiedenen Reformen bewirkt haben.
Nachdem Schüler eines Gymnasiums in Brake unlängst gegen Schulministerin Frauke Heiligenstadt demonstrierten, wurde der Schulleiter von der Landesschulbehörde zum Dienstgespräch bestellt. Ist das ein Einzelfall oder kommt das häufiger vor?
Allein, dass dieser Fall zu einer Aktuellen Stunde im Landtag geführt hat, zeigt, dass es sich um einen außergewöhnlichen Vorgang handelt. Das ist meines Erachtens nicht der Normalfall im Umgang mit Schulleitern. Es gibt offenbar Gründe, dass sowohl das Kultusministerium als auch die Landesschulbehörde überreagiert hat. Die Ansprüche, die an uns Schulleiter gestellt werden, was ein professionelles Konfliktmanagement angeht, habe ich hier nicht verwirklicht gesehen. Mir ist auch kein Fall bekannt, in dem ein Schulleiter gleich mit fünf Dezernenten konfrontiert werden sollte. Damit wollte man offensichtlich jemanden einschüchtern, das hat schon den Charakter eines Tribunals.
Welche Rolle hat das Ministerium dabei gespielt?
Man wird sicherlich konstatieren müssen, dass es erhebliche Kommunikationsprobleme gegeben hat. Wenn die Ministerin immer wieder sagen muss, dass sie nicht eingebunden war, dann sehe ich das nur bedingt als Entschuldigung. Mit modernen Kommunikationsmitteln muss man eine Ministerin eigentlich immer auf dem Laufenden halten können.
Geht die Schulbehörde zu restriktiv mit Meinungsäußerungen von Schulleitern um?
Das kann ich so nicht bestätigen. Wir Direktoren machen sicherlich unterschiedliche Erfahrungen, und vieles ist auch von einzelnen Personen abhängig, aber dass man grundsätzlich restriktiv mit Schulleitern umgeht, das sehe ich nicht. Die Landesschulbehörde ist eine Aufsichtsbehörde, und deshalb muss sie Dienstgespräche führen können.
Interview: Heiko Randermann

Protestaktion am 19. Mai in Hannover

Pressespiegel zu den G9 Kürzungen

Pressespiegel
2015 03 27 Pressespiegel gebündelt.pdf
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Offener Brief aus dem Kulturland Niedersachsen

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Weil,
sehr geehrte Frau Kultusministerin Heiligenstadt,
sehr geehrte Frau Wissenschafts- und Kulturministerin Heinen-Kljajić,
mit Erstaunen haben wir davon erfahren, dass die Landesregierung im Zuge
der Wiedereinführung des Abiturs nach G9 plant, den musisch-künstlerischen
Unterricht zu kürzen und in der 11. Klasse (Einführungsphase der
Sekundarstufe II) nur noch halbjährlich vorzusehen.
Künftig sollen im elften Jahrgang nur noch zwei Wochenstunden für die
drei Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel auf dem Stundenplan
stehen. Bislang waren es doppelt so viele. D.h. ein Fach fällt komplett aus,
die beiden anderen können nur noch ein Schulhalbjahr unterrichtet werden.
Wir beurteilen diese geplanten Einschränkungen als herben Einschnitt
in die kulturelle Bildung, zum Schaden der SchülerInnen und letztlich zum
Schaden unserer Gesellschaft, die in hohem Maße von den sozialen und
kreativen Kompetenzen ihrer Mitglieder abhängig ist.
Gerade die Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel leisten bei der
Erziehung zum menschlichen Zusammenleben, bei der Persönlichkeitsentwicklung
und Förderung zur Kreativität Beiträge in einem hohen Maße!
Gestatten Sie uns ein paar konkrete Anmerkungen und einen Lösungsvorschlag:
Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum ältere SchülerInnen erheblich
weniger Schulstunden (nämlich künftig maximal 30 Wochenstunden) erhalten
sollen als jüngere SchülerInnen in der Mittelstufe. Dort sind im Ganztagsbetrieb
36 Wochenstunden die Regel.
In der Oberstufe aber gibt es keinen „Ganztag“. Sechzehnjährigen SchülerInnen
sind 32 Wochenstunden ohne weiteres zuzumuten – besonders, wenn
es sich dabei um kreative und stärker selbstbestimmte Schulstunden handelt.
Die Konsequenzen der von Ihnen geplanten Deckelung auf 30 Wochenstunden
sind: Erfolgreiche Initiativen im Ganztagsbereich und lobenswerte
Förderprogramme, wie etwa „Schule:Kultur!“, würden künftig beim Übergang
zur Oberstufe abbrechen.
Mehrere tausend SchülerInnen in Niedersachsen wählen den Weg zum
Abitur über das musisch-künstlerische Schwerpunktprofil. Dieser Weg würde
ihnen künftig durch eine verschlechterte Vorbereitung und Verschiebung der
Fächergewichtung deutlich erschwert werden.
Wir fordern Sie auf, die geplante Stundentafel zu ändern, sodass durch einen
ganzjährigen Unterricht der musisch-künstlerischen Fächer im Jahrgang 11
eine solide Grundlage für die Oberstufe geschaffen sowie eine faire Anwahl für
das musisch-künstlerische Profil mit entsprechenden Leistungskursen und einer
guten Berufsorientierung gewährleistet werden kann.

Offener Brief
G9 Kürzungen Offener_Brief.pdf
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HAZ Artikel
HAZ 26.03.15 Artikel DIE HALBIERTE KUNS
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Pressekonferenz
PRESSEKONFERENZ Zusammenfassung aus P
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Statements prominenter Unterstützer
STATEMENTS gegen Stundenkürzungen.pdf
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Online Petition


Liebe Theaterfreunde,
der Fachverband ist weiter aktiv und kämpft gegen die Kürzung der künstlerisch-musischen Fächer.
Wir möchten Euch über die derzeitigen Aktivitäten informieren.

1. Eine offizielle Übergabe der Petition an den Ministerpräsidenten erfolgt voraussichtlich im April.


2. Die "Koalition" der Fachverbände hat bereits ein Gespräch mit dem bildungspolitischen Sprecher der FDP, Björn Försterling, geführt. Das nächste Gespräch mit den bildungspolitischen Sprechern der Grünen, Heiner Scholing, und der SPD, Stefan Politze, ist am 15.4.2015 terminiert.

3. Im Rahmen der schriftlichen Anhörung des Kultusministeriums werden wir zu den untergestzlichen Regelungen als Fachverband Stellung nehmen.
Unsere Forderung lautet, die Wochenstundenzahl im 11. Jahrgang auf 32 Stunden zu erhöhen, damit das Fach Darstellendes Spiel als neu einzuführendes Fach nicht nur einstündig unterrichtet wird.

4. Es gibt eine Initiative "Keine Kürzung des musisch-künstlerischen Unterrichts", der wir uns angeschlossen haben. Es wurde ein "Offener Brief" formuliert, der von namhaften Persönlichkeiten aus dem Kulturland Niedersachsen unterzeichnet wurde. Die Veröffentlichung des Briefes findet am kommenden Mittwoch, dem 25.3.2015, im Rahmen einer Pressekonferenz statt. 

Bitte unterstützt unser Anliegen und kämpft mit uns!
Es ist im Interesse unseres Faches!

 

P.S. Es gibt ein gemeinsames Positionspapier der musisch-künstlerischen Fächer.

Positionspapier
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Postkartenmotive
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Drohen Kürzungen?


Die Mitgliederversammlung des Fachverbandes hat sich am 29.11.2014 mit den möglichen Veränderungen am Gymnasium durch die Umstellung auf G9 auseinandergesetzt.
Wir befürchten Stundenkürzungen im künstlerisch-musischen Bereich. Auch Darstellendes Spiel wäre davon betroffen.
Der folgende Brief wurd an die Kultusministerin, Frau Heiligenstadt, geschickt.


Brief an die Kultusministerin
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StellungnahmedesFachverbandesSchultheater- Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V.

zur geplanten Erhöhung der Unterrichtszeit an Gymnasien und der geplanten Veränderung der Altersteilzeitregelung

Wir befürchten, dass durch die geplanten Maßnahmen auch der Theaterbereich an Schulen empfindlich getroffen wird. Viele Kolleginnen und Kollegen an Gymnasien denken derzeit darüber nach, der geplanten Arbeitszeiterhöhung entgegenzutreten, indem sie das außerunterrichtliche Engagement verringern.

Wir sehen folgende Bereiche bedroht: Es ist die Konsequenz zu befürchten, dass viele Theater-Arbeitsgemeinschaften, die im Rahmen des Ganztags angeboten werden, nicht mehr stattfinden werden und dass folglich keine Aufführungen mehr das Schulleben bereichern werden. Gerade in diesem Arbeitsfeld werden öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen erst möglich, wenn sich Lehrkräfte weit über die unterrichtliche Verpflichtung hinaus engagieren. Zugegeben, an einigen Gymnasien ist die Theaterarbeit traditionell verankert und auch seitens der Schulleitung anerkannt. Dennoch gibt es Kolleginnen und Kollegen, die eine Theater-AG leiten, ohne dass ihre Stunden dafür (ganz) angerechnet werden. Zur Organisation eines abendfüllenden Programms, das von der gesamten Schulöffentlichkeit geschätzt wird, gehört neben der Probenarbeit und der Inszenierung eines Stücks die ganze Palette des Veranstaltungsmanagements. Dies alles erfordert Kraft und Idealismus, den bislang die Lehrkräfte im Rahmen ihres Engagements für Schule über ihre Unterrichtsverpflichtung hinaus aufgebracht haben.

Außerdem sehen wir einen der wesentlichen Bereiche, die unsere Fachverbandsarbeit betrifft, gefährdet: die Organisation und die Teilnahme an Schultheaterwettbewerben. Hierbei sprechen wir insbesondere vom Niedersächsischen Schülertheatertreffen (NSTT) und dem Schultheater der Länder (SDL).

Wir können mit Stolz auf eine lange Geschichte des NSTT zurückschauen. Derzeit wird das 18. Treffen geplant. Man könnte meinen, das NSTT sei etabliert und eine feste Größe in der niedersächsischen Schultheaterlandschaft. Doch wir müssen feststellen, dass es in den letzten Jahren immer schwieriger wurde, Lehrkräfte zu mobilisieren, die an ihrer Schule ein regionales Theatertreffen ausrichten (ein eintägiges Treffen ausgerichtet für 3 – 4 Gruppen). Darüber hinaus ist es fast unmöglich geworden, eine Schule damit zu belasten, das landesweite Abschlusstreffen auszurichten (ein 5-tägiges Treffen ausgerichtet für 10 – 12 Gruppen). Die Ausrichtung eines NSTT kostet viel Arbeitskraft: Nicht nur die logistische Herausforderung (Organisation von Spielorten, Technik, Übernachtung, Verpflegung, Workshops) ist enorm, die Ausrichter müssen auch die Finanzierung eines Treffens im Blick haben. Es ist davon auszugehen, dass neben der Summe, die das Land zur Verfügung stellt, mindestens die gleiche Summe von Sponsoren eingefordert werden muss. Die Ausrichter müssen Sponsoren finden, um diese Geldmittel aufzubringen, die für ein qualitativ gutes Treffen notwendig sind.

Als Entlastung bietet das Kultusministerium der ausrichtenden Schule lediglich eine Stunde für das Schuljahr des Treffens. Mit welchen Argumenten sollen wir Lehrkräfte motivieren, sich auf das Abenteuer NSTT einzulassen?Jedes Theatertreffen lebt von den Teilnehmern. Doch auch hier sind die Zahlen der angemeldeten Gruppen rückläufig. Für die Lehrkräfte, die sich mit einem Darstellenden-Spiel- Kurs oder einer Theater-AG anmelden wollen, bedeutet diese Anmeldung, mit der Gruppe an mindestens einem Tag zu einem regionalen Treffen zu fahren und, wenn man ausgewählt wurde, am Abschlusstreffen teilnehmen zu dürfen, erneut eine Reise mit der Gruppe zu planen. Die Woche NSTT bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen Mehrarbeit und außerunterrichtliches Engagement. Zugegeben, die von Idealen angetriebene Lehrkraft gewinnt und die Schülerinnen und Schüle profitieren, doch die Lehrkraft, die für ihren Arbeitseinsatz entlohnt werden will, wird in Zukunft entscheiden, an einem solchen Wettbewerb nicht mehr teilzunehmen.

Gleiches gilt für den bundesweiten Wettbewerb Schultheater der Länder. Wir konnten im Jahr 2013 aus vier Bewerbungen eine Gruppe auswählen. Das ist eine viel zu geringe Beteiligung!

Wir fordern auch im Namen unserer Mitglieder, dass die Entscheidung, die Stundenzahl an Gymnasien zu erhöhen und die Altersteilzeit einzuschränken, rückgängig gemacht wird. Die lebendige Kultur an Schulen, die kreativen Nischen werden auf lange Sicht verschwinden und das gilt es zu verhindern.

Hannover, den 7. Dezember 2013

Schon wieder neue Weiterbildungsangebote

  Für alle Angebote gilt

  • die Weiterbildungen schließen mit der Zertifizierung durch das NLQ (Niedersächsisches Landesinstitut für Schulische Qualitätsentwicklung) für die Unterrichtsbefähigung im ›Darstellenden Spiel‹ im Sekundarbereich I und II ab.

Achtung !

Einige Kurse bieten Info-Veranstaltungen. Beachten Sie die Termine.


Es liegen neue Angebote aus allen Bereichen von Niedersachsen vor:

  • Braunschweig
  • Oldenburg
  • Göttingen
  • Bad Beversen
  • Loccum
  • Hildesheim
  • Hannover
  • Stapelfeld
     

 

Nähere Angaben sind auf der Seite Weiterbildung zu finden

Zur Praxis des Darstellenden Spiels

Einsatz von szenischen Methoden für die Sprachförderung vor der Einschulung

 

Das NiLS (jetzt NLQ) hat zwei Publikationen zum Theater herausgebracht. Während sich das erste Heft „Zur Praxis des Darstellenden Spiels“ mit dem Thema „Leistungsbewertung“ befasst, thematisiert das zweite Heft aus dem Jahr 2007 den Einsatz von szenischen Methoden für die Sprachförderung vor der Einschulung. Diese Materialsammlung wendet sich vor allem an Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, die im Elementarbereich oder in den Eingangsklassen der Grundschulen tätig sind.

 

mehr gibt es hier

Marktplatz zum Schultheater

Der Marktplatz zum Schultheater
Der Marktplatz zum Schultheater

Auf der letzten Mitgliederversammlung kam die Bitte, einen Marktplatz auf der Hompage einzurichten.

Es tut in der Seele weh, wenn nicht mehr benötigte Requisiten oder Bühnenbilder auf dem Müll landen.

Der Marktplatz ist zum Suchen und Anbieten gedacht. Dabei soll es nicht nur um Bühnenbilder gehen, es kann alles, was mit Theater zu tun hat, dort angeboten und gesucht werden.

 

Dann hoffen wir, dass es dort so rege zugeht, wie auf dem Foto.

 

Hier geht es zum Marktplatz

Die Seite mit den meisten Zugriffen

Übung der Woche!

Auf der Link-Leiste findet sich "Übung der Woche" als Anregung oder Abwechslung für das eigene theatrale Tun.

 

Eigene Ideen oder Verbesserungsvorschläge sind herzlich willkommen!

Näheres dazu auf der Seite

"Übung der Woche".

Leistungen des Fachverbandes
Der Fachverband hat das Ziel, die Spiel-, Theater- und Medienerziehung vor allem im Rahmen der Schule zu fördern.
Dies geschieht insbesondere dadurch, dass er
  • die pädagogischen und künstlerischen Ziele des Darstellenden Spiels (personal, figural, medial) und seine Wirkungsmöglichkeiten formuliert und den Institutionen und Behörden, mit denen er verhandelt, sowie der weiteren Öffentlichkeit darstellt,
  • den Austausch von Informationen fördert,
  • Theorie und Praxis des Darstellenden Spiels in der Schule entwickelt und die  Verankerung im schulischen Leben  fördert,
  • an der Arbeit anderer Verbände im Bereich der Jugendkultur tätig teilnimmt,
  • Mitglied im Bundesverband Darstellendes Spiel e. V. ist.
  • Mitglieder erhalten zwei Mal jährlich das Heft "Spiel & Theater" aus dem Theaterverlag
  • Der Verband organisiert bis zu vier Workshops pro Jahr zu unterschiedlichen Themen zu günstigen Mitgliederpreisen in den verschiedenen Regionen von Nds.
  • Der Verband verhandelt Einkaufsvorteile bei verschiedenen Anbietern von Theaterbedarf
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